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Medienmitteilungen

06. März 2019, 08:34 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Hautinfektionen in den Schulhäusern Engelwies

Während der letzten Monate ist es bei einigen Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrpersonen in den Schulhäusern Engelwies zu einer bakteriellen Hautinfektion gekommen. Mit einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko erneuter Ansteckungen vermeiden.

Symbolbild Händewaschen

Im Verlauf der vergangenen Monate haben sich Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrpersonen der Schulhäuser Engelwies mit dem sogenannten MRSA-Bakterium angesteckt. Die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden bereits über die Sachlage informiert. Bei MRSA handelt es sich um das Bakterium Staphylococcus aureus, welches Resistenzen gegenüber verschiedenen Antibiotika entwickelt hat. Meistens treten im Kontakt mit MRSA-Bakterien keine Infektionen auf. Im Falle einer Infektion sind meistens Haut- und Weichteile betroffen. Diese Infektionen können in der Regel gut mit Antibiotika behandelt werden und heilen dann problemlos ab. 

Wie andere Bakterien wird auch MRSA über Körperkontakt übertragen: über Hände, beim Turnen, selten aber auch über Gegenstände, was zu einer Häufung von Infektionen führen kann. Durch Hygienemassnahmen wie Händewaschen kann das Infektionsrisiko stark eingedämmt werden. 

Der Schulärztliche Dienst der Stadt St.Gallen steht mit der Kantonsärztin sowie der Infektiologie des Kinder- und Kantonsspitals St.Gallen in Kontakt und beobachtet die Situation unter konsequenter Einhaltung der hygienischen Massnahmen. Damit neue Übertragungen verhindert werden können, ist es wichtig, Infektionen möglichst schnell zu erkennen und korrekt zu behandeln. Eltern, welche Veränderungen an der Haut mit Rötung, Eiter oder Pusteln feststellen, sollten dies dem Haus- oder Kinderarzt sowie der Lehrperson melden. 

Der Schulbetrieb wird nicht beeinflusst. Bei einer aktiven Infektion und einer Therapie ist der Schulbesuch weiterhin möglich, vorausgesetzt die Wunde ist abgedeckt.

 
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