29. Juni 2021, 10:04 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

«Sankt Pedalo»: St.Gallen trägt Helm

Im Rahmen der Kampagne «Sankt Pedalo» lanciert die Stadt St.Gallen zusammen mit lokalen Velofachgeschäften einen eigenen Velohelm. Dieser ist ab Dienstag, 29. Juni 2021, in teilnehmenden Fachgeschäften erhältlich. Im Video zeigen Stadträtin Dr. Sonja Lüthi, FC St.Gallen Fussballtrainer Peter Zeidler und Chefarzt Prof. Dr. Hans Rickli, dass auch sie «Helm tragen».

Peter Zeidler als Sankt Pedalo Botschafter

Wie wichtig das Tragen eines Helmes ist, ist allgemein bekannt. Dennoch gibt es viele Velofahrende, die darauf verzichten. Gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU werden Helme im Alltagsverkehr (z.B. für Einkauf) tatsächlich nur halb so viel getragen wie in der Freizeit. Mit dem Velohelm bieten die Fachgeschäfte eine attraktive Möglichkeit, den Kopf zu schützen und gleichzeitig die Verbundenheit mit der Stadt zu zeigen, denn «St.Gallen trägt Helm».

Für guten Zweck

Die Helme sind ab Dienstag, 29. Juni 2021, in teilnehmenden Velofachgeschäften der Stadt St.Gallen erhältlich und kosten CHF 110. Sie sind ausgestattet mit einem LED-Rücklicht sowie der Kopfschutz-Technologie «MIPS (Multi-Directional Impact Protection System), welche das Verletzungsrisiko beim Sturz weiter minimiert. Ein Teil des Verkaufserlöses (CHF 5) geht an die gemeinnützige Patientenorganisation Fragile Suisse, welche sich für Menschen mit Hirnverletzungen und deren Angehörige engagiert. Der auf dem Helm angebrachte Schriftzug «Sankt Pedalo» knüpft an die Standortkampagne der Stadt St.Gallen an und unterstreicht die lokale Verankerung und die Unterstützung städtischer Unternehmen. Unter diesem Dach sind im nächsten Jahr weitere Angebote des Velozubehörs geplant.

Im Video zeigen Stadträtin Dr. Sonja Lüthi, FC St.Gallen Fussballtrainer Peter Zeidler und Chefarzt Prof. Dr. Hans Rickli, dass auch sie den Stadthelm tragen und  ihre Verbundenheit mit der Stadt St.Gallen zeigen.

Der Velohelm ist bei diesen Velofachgeschäften erhältlich:

  • Bert Alther Velos Motos, Rorschacher Strasse 206
  • Bike44 AG, Fürstenlandstrasse 135
  • Pais Sport AG, Favrestrasse 7
  • Radgeber, Sömmerlistr. 12
  • Ramsauer Radsport, Zürcher Strasse 15
  • Velo Pfiffner AG, Linsebühlstrasse 67
  • VELOTOB, Brühlgasse 20
  • Verein Projekt Werkstatt, Güterbahnhofstr. 6
  • VESTO AG, Rorschacher Strasse 290

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3 Kommentare
  • Cem Kirmizitoprak 01. Juli 2021 11:39
    Super sache. Wie wäre es mit Sankt Barrierefrei?
    1 Antwort » Antworten
  • ano nym 01. Juli 2021 13:24
    Nicht nur Barrierefrei sondern auch Velowege/Streifen, die den Namen auch verdienen. Bin einmal das Bonsai-Trottoirchen an der Oberstrasse hinter dem Güterbahnhof gefahren. Einmal und nie wieder. Wenn dich ein Bus überholt, dann spürst du einen erheblichen Luftdruck. Diese Strasse ist sehr verkehrsreich, da fährt nicht nur der Bus, auch Lastwagen. Ueberholen kann dich keiner der schneller ist als du, und ich bin langsam. Auf den Drei Weihern darf man laufen und fahren. Das nervt die Spaziergänger dermassen, dass sie oft die Fahrt absichtlich behindern und dich nicht vorbei lassen. Verständlich, ein Spazierweg, wo du sogar Kinder sichrheitshalber an die Leine nehmen solltest. Im Fussgängerbereich Multer-/Spisergasse ebenfalls. Diese Durchmischung ist einfach nicht das Gelbe vom Ei. Velowege, wie sie auf der neuen Velokarte bezeichnet sind, sind ein Witz. Dass man auf der Strasse mit Autoverkehr auch Velo fahren darf, das weiss jeder Volltrottel, dazu braucht man keine neu teure Karte. Ich denke, St. Gallen wird nie eine Velostadt. Wie denn, wo denn. Überall rauf und runter. Das macht keinen Spass. Bei dieser dauernden Durchmischung des Fussgänger-, Velo- und Autoverkehrs muss es zwangsweise Konflikte geben und gefährlich wirds dabei auch noch. Aber für mich ist der Velodingsbums.... na was sonst..... hinter dem Güterbahnhof ein fixfertiger gefährlicher Witz. Der müsste mindestens 2x so breit sein wie er ist.
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  • ano nym 30. Juni 2021 09:22
    Mer lupfts jetzt eifach dä Huet !!!
    Einen Velohelm für 110.- Franken !!

    Die Leute, die sich dafür einsetzen, haben doch keine Ahnung, was so mancher, sogar mit abgeschlossener Berufslehre, in unserem Land verdient. Aber vielleicht können die mal ausrechnen, was dieser Helm für eine Familie mit beispielsweise 3 Kindern kostet. Die ganze Familie fährt Rad. Falls sie nicht rechnen können, stelle ich ihnen gerne meine Taschenrechner zur Verfügung.

    Vermutlich, höre ich den einen und andern sagen, sind den weniger gut betuchten Familien ihre Kinder weniger Wert, wenn sie sich diesen Luxus nicht leisten wollen? Doch! auch diesen Familien sind ihre Kinder genau soviel Wert, wie die derjenigen, der diese Luxus Helme propagieren. Es erstaunt mich nicht, wer sich darunter subsumiert:

    - eine Stadträtin, deren Amt mit unseren Steuergeldern alimentiert wird aber keine Ahnung von einem grossen Bevölkerungsteil hat, den sie vertritt, die keinen kostendeckenden Lohn verdienen, trotz Berufslehre.
    - dann ein Arzt, der auch nicht um seine Fränkli bangen muss
    - dann noch ein Fussballtrainer. Fussball, ein zweifelhafter Sport mit exorbitant bezahlten Spielern..!

    Denen ist wohl nicht bewusst, dass es nicht gerade wenig Leuten in unserer reichen Schweiz und Stadt gibt, deren Sorge es ist, wie sie die Rechnungen am ende des Monats, KK-Prämien, Miete usw. bezahlen sollen. Darunter sind nicht nur Alleinerziehende zu finden. Allen liegt der Klimaschutz auch am Herzen, die meisten fahren gerne Velo - aber nicht mit einem Helm der Luxusklasse, den sie sich nicht leisten können. Dafür dürften sie noch 5 Franken an irgend eine gemeinnützige Patientenorganisation spenden.

    Ich kann da nur noch sagen: LEUTE KOMMT MAL VOM HOHEN ROSS RUNTER. POLITIKER, EGAL WELCHER COULEUR, MISCHT EUCH MAL UNTER DAS VOLK, VON DEM IHR EIGENTLICH KEINE AHNUNG HABT, ABER ÜBER DIE IHR GROSSGEKOTZT REGIERT UND DIE EURE LÖHNE BEZAHLT!

    Erstaunlich, dass hier noch keiner dieses Thema aufgegriffen hat. Ich schäme mich nicht, ich kann mir einen solchen Helm leisten, tue es aber nicht. Ich muss nicht unbedindingt immer das Teuerste haben. Mancher Leser denkt wohl wie ich, getraut sich aber nicht hier Stellung zu beziehen. Schade, denn sie sorgen auch anderswo dafür, dass man nicht über Dinge nachdenkt.

    N.B. Ich verzichte auf Genderschreibweise
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