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Medienmitteilungen

21. Juli 2021, 15:31 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Umfrage zur Nutzung von mikromobilen Verkehrsmitteln

Die Universität und die Stadt St.Gallen möchten in einem Projekt herausfinden, wie verschiedene Mikrofahrzeuge wie E-Trottinette oder E-Bikes genutzt werden und wie sich diese in bestehende Verkehrssysteme einbinden lassen. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich bis Mitte August an einer Onlinebefragung zu beteiligen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sind anschliessend Gesprächsrunden mit der Bevölkerung und Verbänden vorgesehen.

Symbolbild E-Trottinette

Die Mikromobilität umfasst motorisierte sowie nicht motorisierte Kleinst- und Leichtfahrzeuge, die sich durch ihre kompakte und leichte Bauweise auszeichnen und für den individuellen Personentransport konzipiert sind. Darunter fallen z.B. Velos, E-Bikes, E-Trottinette oder E-Cargobikes. Auch in St.Gallen gehören diese mehr und mehr zum Stadtbild. Doch für welche Wege nutzen die St.Gallerinnen und St.Galler diese Fahrzeuge, lassen sich so Autofahrten ersetzen und wie lassen sich die Mikrofahrzeuge an Bahn und Bus anbinden? Diesen und weiteren Fragen zur Integration von Mikromobilität gehen das Institut für Mobilität der Universität St.Gallen (IMO-HSG) und die Stadt St.Gallen in einem Kooperationsprojekt nach. Im Projekt werden 17 Städte in verschiedenen Ländern detailliert untersucht.

clevermobil kombiniert ans Ziel

Das städtische Energiekonzept und auch das Mobilitätskonzept setzen unter anderem auf die Förderung des Veloverkehrs und öffentlichen Verkehrs sowie auf eine kombinierte Mobilität. Deshalb interessiert auch die Frage, wie sich die verschiedenen Mikrofahrzeuge als junge Formen des städtischen Individualverkehrs nachhaltig in bestehende Verkehrssysteme und Mobilitätsmuster der Bevölkerung integrieren lassen. Denn gerade für die sogenannte letzte Meile, also etwa für den Weg zwischen ÖV-Haltestelle und Arbeitsplatz, bietet sich der Einsatz von Mikromobilität an. Es interessiert, ob und unter welchen Voraussetzungen die Mikromobilitätsformen sinnvoll in das bestehende Mobilitätsangebot integriert werden können und wie dieses weiterentwickelt werden kann.

Online-Befragung

Die Meinung der St.Galler Bevölkerung ist gefragt. Interessierte können bis 16. August 2021 an einer Online-Befragung teilnehmen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse werden im Spätsommer Gesprächsrunden mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Fachverbänden und Interessensgruppen durchgeführt, um Anregungen zur nachhaltigen Integration von Mikromobilität zu diskutieren und aufzunehmen. 

 

5 Kommentare
  • Hefti Damian 23. Juli 2021 20:41
    In dieser Umfrage fehlt für mich ebenfalls das Feld für eine persönliche Rückmeldung. Dieses Feld finde ich in heutigen Umfragen unumgänglich und wichtig.
    Zusätzlich möchte ich anmerken, dass in der Umfrage die absolute Irrelevant dieser Miet-E-Trottinetts in SG Stadt fehlt.

    E-Trottinetts sind in der Stadt St.Gallen völlig unnötig. Die „Zeitersparnis“, welche ein Vorteil gegen dem ÖV sein sollte, ergibt sich nur, weil man die Teile überall liegen lassen kann. Dann stehen diese Dinger auf dem Trottoir allen im Weg. Ein solches Angebot braucht es in Regionen, die schlecht vom ÖV erschlossen sind und nicht alle 5 Minuten ein Bus in alle Richtungen fährt.

    Es wäre wirklich an der Zeit, dass an den Hauptverkehrsadern der Stadt Trams verkehren. Im Westen und Osten sollten Hubs gebaut werden.
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  • Samuel Schneider 23. Juli 2021 10:14
    Gute Umfrage, aber es fehlt ein Feld, In welches man noch diverse persönliche Eindrücke zur aktuellen E Mobilität der Stadt SG schildern kann. Mich stört zum Beispiel sehr, dass die E Trotinette und E Bikes, welche man mieten kann, an allen möglichen und unmöglichen Orten abgestellt werden können. Das gibt sehr gefährliche Situationen. Auf meinem E-Bike Arbeitsweg zwischen Abtwil und SG stehen diese Gefährte kreuz und quer auf der Waldstrasse zwischen Sömmerli und Veloweg unter der Autobahnbrücke. In engen Kurven mitten auf dem Weg. Auch bei Dunkelheit sehr gefährlich. Sonst schauen wir, dass in der Nacht möglichst wenig Lichtquellen brennen. Aber diese Gefährte können irgendwo im Wald stehen und die ganze Nacht vor sich hin leuchten. Zudem sollte Helmpflicht gelten, sobald auf der Strasse gefahren wird (Trotinette und Bikes). Da müssen noch richtig gute Lösungen und rechtliche Leitplanken erarbeitet werden, damit diese neue E Mobilität allen Verkehrsteilnehmern Freude macht. Viel Erfolg mit der Unfrage!
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  • Stadt St.Gallen 23. Juli 2021 10:20
    Vielen Dank für Ihre generelle Rückmeldung. Wir leiten diese intern weiter. Da zudem konkrete Orte genannt sind, leiten wir Ihre E-Mail an den Kundendienst von Tier weiter (stgallen@tier.app, +41 49 305 14 62). So kann Tier ein Augenmerk darauf haben.

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  • Siewert 22. Juli 2021 21:15
    Die Persönlichen Fragen am Schluss empfinde ich als völlig Sinn befreit und am Thema komplett vorbei. Z. B. Was hat meine Religiöse Weltanschauung mit meiner Mobilität zu tun? Wenigsten sollte man die Möglichkeit bieten keine Antwort zu geben.
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  • Stadt St.Gallen 22. Juli 2021 21:37
    Wir können verstehen, dass diese Fragen irritieren können. Sie dienen gemäss Universität St.Gallen dazu, gewisse soziale Milieus zu erfassen. Die Daten werden zudem aggregiert, es sind keine individuellen Rückschlüsse möglich.
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