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Medienmitteilungen

24. Juni 2026, 09:30 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Entwicklungsleitbild für die Gebietsentwicklung Lerchenfeld liegt vor

Die Stadt St.Gallen hat im Dialog mit den Grundeigentümerschaften und weiteren Beteiligten ein Entwicklungsleitbild für das rund zehn Hektar grosse Gebiet Lerchenfeld erarbeitet. Ziel ist die Entwicklung zu einem urbanen Arbeitsstandort mit ergänzender Wohnnutzung und qualitätsvollen Freiräumen.

Entwicklungsgebiete Lerchenfeld und Bruggen-Haggen

Übersicht über das Entwicklungspotential der beiden Gebiete Lerchenfeld (unten) und Bahnhofsumfeld Bruggen-Haggen (oben) Bild: Hosoya Schaefer Architects auf der Grundlage von berchtoldkrass space+option und BHSF Architekten.

Die Stadt St.Gallen fördert die Entwicklung gezielt rund um die Stadtbahnhöfe St.Fiden, Winkeln und Bruggen-Haggen. Der neue Doppelbahnhof Bruggen-Haggen rückt das Lerchenfeld in Bahnhofsnähe. Das Gebiet ist heute durch eine gemischte Struktur aus Gewerbe, Detailhandel und kleinteiligem Wohnen geprägt und weist ein erhebliches Entwicklungspotential auf. Mit dem Switzerland Innovation Park Ost und der Empa prägen wichtige Arbeitgeber im Bereich Forschung Innovation den Standort.  Das nun vorliegende Entwicklungsleitbild zeigt auf, wie die vorhandenen Potentiale aktiviert werden können und definiert eine klare Zielrichtung: Das Lerchenfeld soll primär ein Arbeitsstandort bleiben – ergänzt durch Wohnnutzungen. Die heutige Bruttogeschossfläche von rund 65’000 m² könnte langfristig auf etwa 185’000 m² anwachsen.

Räumliche Ideen und bauliche Entwicklung

Im Zentrum des Leitbilds stehen zwei prägnante räumliche Ideen: ein multifunktionaler Strassenraum, das sogenannte «Campus-Band», und ein zusammenhängender «Grünraum». Das Campus-Band erschliesst und verbindet die einzelnen Gebäude miteinander, schafft Begegnungsorte und dient als Anknüpfungspunkt für die Erweiterung des Innovationsparks. Der zusammenhängende Grünraum entlang von Burgweier- und Moosbach dient sowohl der Natur als auch der Erholung. Er erweitert zudem den Parkweg, der künftig die Innenstadt mit dem Westen verbindet. Die bauliche Entwicklung erfolgt schrittweise in klar definierten Baufeldern. Neubauten oder Aufstockungen können eine Höhe von bis zu 45 Metern erreichen, in besonderen Fällen auch darüber hinaus.

Breit abgestützte Grundlage für weitere Planungsschritte

Das Entwicklungsleitbild wurde in einem mehrstufigen Verfahren erarbeitet. Nach einer Auftaktveranstaltung im Dezember 2024 folgten im Jahr 2025 mehrere Workshops mit Grundeigentümerschaften und dem Einwohnerverein Bruggen. Das Entwicklungsleitbild bildet eine Grundlage für die laufende Ortsplanungsrevision und Arealentwicklungen. Eine der Gesamtrevision vorgezogene Umzonung für Teilareale wird zurzeit geprüft.

 

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