29. Mai 2021, 10:43 Uhr | Bereich Stadtpolizei

Zwei renitente Personen eingebracht

Am Freitagmittag (28.05.2021) und am frühen Samstagmorgen (29.05.2021) musste die Stadtpolizei jeweils eine renitente Person mit auf den Polizeiposten nehmen. Bei einer Frau wurde durch den Amtsarzt eine fürsorgerische Unterbringung in eine Psychiatrie verfügt. Bei einem Mann wurde wegen Fremd- und Eigengefährdung der polizeiliche Gewahrsam verfügt.

Symbolbild

Am Freitagmittag, kurz nach 13 Uhr, wurde die Stadtpolizei St.Gallen vom Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums gerufen. Zuvor hatte eine 34-jährige Frau in einem Geschäft Sachbeschädigungen begangen. Da sich die 34-Jährige sehr unkooperativ verhielt, die Polizisten beschimpfte, tätlich anging und bespuckte, wurde sie mit auf den Polizeiposten genommen. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 0.61 mg/l.  Die sehr verwirrte Frau wurde anschliessend einem Amtsarzt vorgeführt, welcher eine fürsorgerische Unterbringung in einer Psychiatrie verfügte.

Am frühen Samstagmorgen, kurz vor 3 Uhr, wurde die Stadtpolizei St.Gallen wegen eines angeblich stark alkoholisierten Mannes gerufen, welcher seine Nachbarinnen belästigte. Unter anderem klopfte er unablässig an die Wohnungstüre einer Nachbarin und schrie dabei herum. Vor Ort wies die Polizei den 30-jährigen Mann an, sich zu beruhigen und schlafen zu gehen. Als die Polizisten ihn in seine Wohnung begleiteten, wurde er zunehmend renitent und wieder laut. Der 30-Jährige musste schliesslich in Handfesseln mit auf den Polizeiposten gebracht werden. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich. Es wurde, nachdem der Amtsarzt die Hafterstehungsfähigkeit bestätigt hatte, aufgrund von Fremd- und Eigengefährdung der polizeiliche Gewahrsam verfügt. Dem Mann wurde zudem wegen mutwilliger Belästigung eine Ordnungsbusse von CHF 60 ausgehändigt. Zudem wird der polizeiliche Gewahrsam mit CHF 300 in Rechnung gestellt.

 

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