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«Mit den heutigen Bedürfnissen muss man das Angebot einfach öffnen»

Dreht sich bei Claudia Wiedemann, Verantwortliche für das Ressort Verpflegung Gäste / Festwirtschaft, alles um die Wurst? Nein, und das hat nicht nur mit einer grossen Veränderung im gastronomischen Angebot zu tun.

 
Das Teilprojekt Transporte und Verpflegung
  • Fahrbewilligungen: Angela Solenthaler
  • Marktstände: Judith Manser
  • Materialtransporte der Schulen auf Festplatz: Reto Peita
  • Organisation Bühnenproben: Claudia Wiedemann
  • Transporte gehbehinderte Kinder: Monika Dorner
  • Verpflegung Gäste / Festwirtschaft: Claudia Wiedemann
  • Verpflegung Mitwirkende (Jeton-Verteilung): Bettina Heer
  • Verpflegung Schüler-/innen: Lisa-Marie Olbinski

Der Star des Angebots bleibt aber 220 Gramm schwer.

Klar, die St.Galler Bratwurst ist integraler Bestandteil dieses traditionsreichen Anlasses. Wir gehen aber mit der Zeit und auf sich wandelnde Bedürfnisse ein. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass wir auch für Besucherinnen und Besucher, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, ein attraktives Angebot haben. Neu bieten wir ein vielfältigeres Angebot über den ganzen Tag. Früher durften wir bis 15 Uhr ausser Bratwurst, Fladen und einer vegetarischen Alternative keine weiteren herzhaften Speisen anbieten. Dies galt sowohl für die Festwirtschaft als auch für die rund 30 Marktstände. Bei den heutigen Bedürfnissen muss man das Angebot einfach öffnen. Ich bin froh, dass der Festwirt wie auch die Genossenschaft Metzgermeister St.Gallen die nötige Offenheit gezeigt haben. Noch wichtiger als Tradition ist, dass alle etwas finden.

Interview: Nico Canori, PD, KOM