Martin Annen, wie viele Wetter-Apps sind auf Ihrem Handy installiert?
Bisher eine (lacht). Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Wetter noch nicht so sehr beschäftigt. Das wird natürlich immer wichtiger, je näher der erste Durchführungstermin rückt. Momentan bin ich mit allen möglichen anderen Themen rund um das Kinderfest beschäftigt, da mit Chantal Maurer neues Fenster meine engste Mitarbeiterin die Gesamtverantwortung trägt. Bis Mitte Februar war das Kinderfest noch ein Nebenschauplatz. Jetzt steht es im Mittelpunkt.
Wie schaffen Sie eine Grundlage für den Wetterentscheid?
Wir werden detaillierte Wetterprognosen von einem der bekannten Anbieter einholen. Weiter werden wir eine Gruppe bilden, die sich dem Thema widmet und gemeinsam mit mir den Entscheid fällen wird. Zwei Bedingungen müssen zwingend erfüllt sein: Erstens muss es zwei Tage schönes Wetter sein, ohne Niederschlag. Zweitens muss das Festgelände trocken sein. Open-Air-Verhältnisse vertragen sich nicht mit dem Kinderfest. Es braucht also eine Schönwetterperiode, gefolgt von zwei wettersicheren Tagen. Gewitter lassen sich lokal nie mit hundertprozentiger Sicherheit voraussagen, deshalb kann es leider auch vorkommen, dass man zu vorsichtig ist und absagt, obwohl eine Durchführung möglich gewesen wäre. Hinterher ist man immer schlauer.
Kann es auch zu heiss sein?
Grundsätzlich nicht, man geht davon aus, dass das Kinderfest ein schöner, heisser Tag wird. Die Leute wissen das und sind entsprechend vorbereitet und ausgerüstet. Die Schulkinder werden mit Sonnenschutz ausgestattet und alle wissen, dass es am Kinderfest sonnig und warm ist.
- Büro Kinderfest: Chantal Maurer
- Einsatzplan Kinderfesttag: Chantal Maurer
- Jubiläum: extern / Chantal Maurer
- Kreditzuteilung und -überwachung/Budget/Bargeld: Daniel Löhrer
- Projektleitung: Chantal Maurer
- Telefon- und Handyliste: Olivia Fuchs
- Wetter: Martin Annen
Ganz St.Gallen sehnt das Kinderfest herbei. Erst recht jetzt, wo es so lange nicht stattfinden konnte. Entsprechend gross ist die Verantwortung beim Fällen des Durchführungsentscheids. Freude bereitet diese Last sicher nicht.
Die Frage nach der Freude stellt sich beim Entscheiden nicht. Es ist wichtig, dass jemand die Verantwortung trägt und sich festlegt. Mit Chantal Maurer, Mathias Gabathuler, Simon Netzle, Alain Schmid und Adrian Stolz kann ich auf kompetente Kolleginnen und Kollegen zählen, die den Entscheid mittragen. Zu sehen, wie viele Mitarbeitende in den Ressorts und Schulen voller Motivation zu diesem einzigartigen Anlass beitragen, bereitet mir hingegen sehr viel Freude.
