Der Betrieb im neuen Kindergarten und in der Tagesbetreuung ist angelaufen. Wie läuft es bisher im neuen Gebäude?
Es läuft sehr gut! Wir geniessen die neuen Räumlichkeiten und die Möglichkeiten, die sie uns bieten. Natürlich braucht es, wie bei einem privaten Umzug, etwas Zeit zur Eingewöhnung – für die Kinder genauso wie für die Lehrpersonen. Fragen wie «Wo sind die Scheren?» oder «Wo kann ich spielen oder ein Bilderbuch anschauen?» gehören dazu. Die Lehrpersonen haben hier eine grossartige Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass das Ankommen im neuen «Zuhause» möglichst reibungslos und unaufgeregt verläuft.
Wie verändert das neue Gebäude den Alltag der Kinder?
Im Vergleich zu den Provisorien ist der neue Raum viel offener und freundlicher. Es ist schön zu beobachten, dass die Kinder ihre Bedürfnisse nach Spiel, Bewegung, Austausch oder auch Rückzug nun viel besser ausleben können – einfach, weil die Architektur und Infrastruktur es zulassen. Besonders wertvoll finde ich auch die räumliche Nähe: Da die drei Kindergärten direkt miteinander verbunden sind, haben die Kinder mehr Gelegenheiten, sich zu begegnen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Das stärkt ihr Gemeinschaftsgefühl und erleichtert zugleich die Zusammenarbeit unter den Lehrpersonen.
Am 13. September fand das Eröffnungsfest statt. Welche Bedeutung hatte dieses Fest für Sie als Schulleiter?
Zuvorderst standen dabei die Vorfreude und der Stolz der Kinder – vor allem darüber, dass sie ihre neuen Räume präsentieren konnten. Für mich persönlich ist es aber auch ein Moment der Dankbarkeit: Ich durfte als Schulleiter ein Gebäude zeigen, das den Kindern wirklich gerecht wird und damit ein wichtiges Fundament für ihre Entwicklung legt. Gleichzeitig war dieses Fest ein Schlusspunkt. Über Jahre hinweg durfte ich mit vielen engagierten Menschen aus der städtischen Verwaltung zusammenarbeiten, die nicht direkt zur Schule gehören, aber mit uns auf dieses Ergebnis hingearbeitet haben. Dieses «Miteinander» war bereichernd und wird mir ein Stück weit fehlen.
