Was machst Du ehrenamtlich?
Ich engagiere mich seit Jahren für Strassenhunde in verschiedenen Ländern und unterstütze insbesondere die spanischen Windhunde (Galgos) aktiv, indem ich an Demonstrationen teilnehme. Bei meinen Reisen habe ich Tierheime in Thailand, dem Kosovo, Peru und Chile als freiwillige Mitarbeiterin und/oder durch Spenden unterstützt und versuche immer die Tierheime untereinander zu vernetzen, damit sie voneinander lernen können. Ich habe selbst zwei Tierschutzhunde aus Spanien und werde nicht müde immer wieder zu erwähnen, sich im lokalen Tierheim umzuschauen, bevor man sich einen Hund vom Züchter holt.
Warum ist Dir das wichtig?
Bei meinen Einsätzen habe ich so viel Hundeleid gesehen, gequälte, misshandelte und ausgebeutete Tiere, die körperlich und seelisch von ihrem Leben gezeichnet waren. Deshalb war und ist für mich klar, dass ich mich für sie einsetze. Es gibt so viele unschuldige, grossartige und liebesbedürftige Fellnasen in Tierheimen, die sich nichts sehnlichster wünschen, als ein weiches Sofa. Natürlich gibt es auch Hunde, die kaum mehr vermittelbar sind, weil sie so schwer traumatisiert sind und ein Tierheim nie mehr verlassen können. Jedoch sind die meisten Tierschutzhunde trotz ihren Erlebnissen unfassbar dankbare Weggefährten, die einem so viel Liebe schenken.
Das Wunderbare an Hunden ist ja, dass sie einem alles verzeihen und sie uns Menschen trotzdem lieben, obwohl sie oft schlechte Erfahrungen mit uns gemacht haben. Wie ein schönes Gedicht besagt «Der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde».
Was nimmst Du aus deinem Ehrenamt für deinen Berufsalltag mit?
Hunde, die bellen, beissen nicht ;-).
