Ausgabe 1-25 | März 2025
Grüezi, guten Tag, bonjour, welcome und dzień dobry*
Die Sportstadt St.Gallen steht diesen Sommer im nationalen und internationalen Rampenlicht. Zu den Highlights CSIO und Auffahrtslauf gesellen sich nun auch das Nordostschweizer Schwingen (NOS) und natürlich die Fussball-Europameisterschaft der Frauen (UEFA Women’s EURO 2025). Kurzum, die Stadt St.Gallen öffnet dem Sport die grosse Bühne!
Jedoch spielt auf dieser Bühne nicht nur der Sport. Die Grossanlässe bieten unserer Stadt die Chance, ihre Vorzüge den Gästen von nah und fern zu präsentieren. Sei es die Stiftsbibliothek, das Textilmuseum oder die Bratwurst ohne Senf – anreisende Fans werden St.Gallens Kultur entdecken. Dadurch kann sich die Stadt langfristig als Tourismusdestination und Hub für Sportgrossveranstaltungen präsentieren.
Drei Spiele mit fünf Nationen werden in der Arena St.Gallen ausgetragen. Gerade aus den Fussball-Nationen Deutschland und England werden für die Spiele in St.Gallen mehrere tausend Fans erwartet. Der Frauenfussball erfreut sich dort bereits grosser Beliebtheit. Die Schweiz nahm einst auch eine Vorreiterrolle im Fussball ein. Der FC St.Gallen 1879 ist der älteste Fussballclub Kontinentaleuropas und die Schweizerin Madeleine Boll die weltweit erste lizenzierte Spielerin. Die Heim-EM soll eine Aufbruchstimmung für die weitere positive Entwicklung des Frauenfussballs erzeugen. Und St.Gallen ist mittendrin im Spielgeschehen.
Danke an alle Mitarbeitenden, die helfen, dass St.Gallen sich in diesem Sportsommer und zu jeder anderen Jahreszeit von seiner besten Seite zeigt. Viel Vergnügen bei der Lektüre des aktuellen Stadtspiegels.
Herzliche Grüsse und – in jeglicher Hinsicht – hopp Sanggalle!
Mathias Gabathuler
Stadtrat Direktion Bildung und Freizeit
*Polnisch für «Guten Tag»
Fokus: Königin Fussball
Weniger als 100 Tage vor dem ersten Spiel der UEFA Women's EURO in St.Gallen rücken wir den Frauenfussball in den Fokus. Wir berichten über die auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen, waren mit Maskottchen Maddli unterwegs und haben mit der Lernenden Amira Eicher über ihre sportlichen Ambitionen gesprochen.
Persönlich: Vom Huddle ins Gericht
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert stellt Ralf Altwegg seine Leidenschaft für die Gesetzgebung in den Dienst der Technischen Betriebe. Seine Passion fürs Rechtliche stillte sein Beruf aber nicht immer, was zu ebenso spannenden wie interessanten Nebentätigkeiten geführt hat – am Gericht und auf dem Sportplatz.
Aus Filou wird Fernwärme
Wohin mit Filou, dem Goldhamster, wenn er das Zeitliche gesegnet hat. Wohin mit dem Chälbli, das kurz nach der Geburt verendet ist. Und wohin mit dem Rehkitz, das im Tal der Demut tödlich angefahren wurde? Entsorgung St.Gallen (esg) betreibt im Auftrag des Kantons und für einige Nachbargemeinden eine regionale Tierkörpersammelstelle auf dem Gelände der ARA Au. Keine appetitliche Angelegenheit, aber gefragter Service public. Ein Augenschein.
Fund aus dem Archiv: «Mer tuäts g’fallä bim DFC St.Gallä.»
Fussball war weltweit lange Zeit reine Männersache. Erst 1971 empfahl die UEFA ihren Mitgliedsverbänden Frauenmannschaften anzuerkennen. So verwundert es nicht, dass auch die Damensektion im Anteil der Akten, die der FCSG dem Stadtarchiv abgeliefert hat, fast gar nicht vertreten ist. Der Blick ins Archiv verrät dennoch einiges aus dem Clubleben der 70er- und 80er-Jahre.
