Ausgabe 2-24 | Juli 2024
die Stärke unserer Stadt St.Gallen liegt in der Vielfalt und dem Zusammenhalt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In einer Zeit, in der Herausforderungen immer komplexer werden, ist es umso wichtiger, dass wir als Team zusammenarbeiten und gemeinsam an einem Strang ziehen. Unsere neue Ausgabe des «Stadtspiegel» widmet sich dem Thema «Gemeinsam wirkt»: Ein Motto, das nicht nur für unsere Klimaschutzkampagne steht, sondern für all unsere täglichen Bemühungen.
St.Gallen ist eine lebenswerte Stadt. Um diese Lebensqualität auch in Zukunft zu sichern, müssen wir gemeinsam handeln und uns ambitionierte Ziele setzen. Eines dieser Ziele ist es, St.Gallen bis 2050 klimaneutral zu machen. Dies erfordert nachhaltige Lösungen, ein verantwortungsvolles Management unserer Ressourcen und vor allem eine enge Zusammenarbeit auf allen Ebenen.
«Gemeinsam wirkt» verdeutlicht, dass wir als Team mehr erreichen können als alleine. Ob intern in der Verwaltung oder gemeinsam mit der Bevölkerung und der Wirtschaft – jede Idee, jeder Vorschlag und jede helfende Hand zählen. Indem wir aufeinander hören, Wissen teilen und kreative Ansätze verfolgen, schaffen wir nicht nur ein positives Arbeitsumfeld, sondern stellen sicher, dass St.Gallen auch für kommende Generationen ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort ist.
Der Klimaschutz erfordert gemeinsame Anstrengungen und innovative Lösungen. «Gemeinsam wirkt» soll uns alle motivieren, aktiv etwas beizutragen und nachhaltige Veränderungen voranzutreiben. Lassen Sie uns zusammen die Herausforderungen der Zukunft anpacken und unsere Stadt nachhaltig und zukunftssicher gestalten.
Sonja Lüthi
Stadträtin Direktion Soziales und Sicherheit
Fokus «Gemeinsam wirkt»
Klimaneutrale Stadt bis 2050: Die Stadtverwaltung kann dieses Ziel nicht allein erreichen. Unter dem Slogan «Gemeinsam wirkt – St.Gallen wird klimaneutral» bündelt die Stadt Aktivitäten zum Klimaschutz und animiert die Bevölkerung sowie die Wirtschaft zum Mitmachen. Der Stadtspiegel gibt einen Einblick in die Vielfalt von «Gemeinsam wirkt» - von Fernwärme über Stadtbäume bis zu Elektromobilität.
Zwischen Buenos Aires, Bier und BWL
In St.Gallen stehen die drei Bs – wie allgemein bekannt – für Bratwurst, Bürli und Bier. Im Leben von Sarah Stulz findet man auch drei Bs. Die weichen aber leicht von den eingangs erwähnten ab: Buenos Aires, Bier und BWL. Sarah ist eine sehr aufgestellte und sympathische Person, die im beschaulichen St.Georgen wohnt und als Geschäftsleitungsassistentin im Stab der Technischen Betriebe arbeitet. Sie hat St.Gallen während ihres Studiums an der HSG schätzen gelernt und findet die Stadtverwaltung eine «coole Arbeitgeberin». Und das als jemand, die heute genauso gut in Buenos Aires leben, als Bier-Sommelière arbeiten oder als Consultant Gewinne maximieren könnte. Aber der Reihe nach.
Plötzlich auf der Flucht
Beim Gedanken an Begriffe wie «Archiv», «Keller», «Schachtel», «Akten» und «Schutzraum» entstehen vor dem geistigen Auge Bilder von dunklen, abgeschlossenen Räumen, in denen es kein Leben gibt. Vor sich türmenden Bergen an Informationen kann es schwierig sein, sich nicht darin zu verlieren. Doch je näher man «hineinzoomt», je genauer man hinschaut, desto besser gelingt es, ein individuelles Leben zu rekonstruieren. Und dann merkt man: Die Akten leben. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick in die tragische Geschichte von Joachim Steinmeier. Während er sich in St.Gallen aufhielt, wurde ihm der Erste Weltkrieg zum Verhängnis.
30 Jahre, 6 Bilder: Der Schreiber kommentiert
Zuerst als Stabschef der Sozialen Dienste, dann fast 25 Jahre als Stadtschreiber – als beratende Stimme, Gewissen und Gedächtnis gehört Manfred Linke zum Inventar der Stadt. Wir blicken mit ihm auf fast 30 Jahre in der St.Galler Stadtverwaltung zurück. Spontan kommentierte der studierte Staatswissenschaftler ihm vorgelegte Fotos von Vorgängern und Vorgesetzten. Ein Gespräch über Führungsstile, Nahbarkeit und Anerkennung.
