Ausgabe 4-23 | Dezember 2023
Immer wieder hört man davon, dass es «miteinander» besser geht. Es verwundert somit nicht, dass es der Wert «Miteinander» in der aktuellen Wertediskussion der Stadtverwaltung unter die Top-Fünf geschafft hat. In einer zunehmend komplexen Welt können wir Herausforderungen tatsächlich nur miteinander meistern.
Ein konstruktives «Miteinander» zu pflegen lohnt sich auch, weil wir miteinander viel Lebenszeit verbringen – manchmal gar mehr als mit den eigenen Liebsten. Die tägliche Arbeit ist doch viel schöner, wenn man sich im Team wohl fühlt, sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeitet.
Wie wir diesen Wert stärken können, werden wir im 2024 vertiefen. Rückblickend dankt der Stadtrat für Ihre Offenheit für Neues, Ihren Respekt und Ihre Wertschätzung anderen gegenüber, Ihren Einsatz für Ihr Team, Ihre Dienststelle und die Stadt ganz generell.
Auch die Familie kommt in der Stadt nicht zu kurz: In der letzten Stadtparlamentssitzung wurde die Motion «Vereinbarkeit von Beruf und Familie» verabschiedet. Ab dem 1. April 2024 haben wir diesbezüglich einige Verbesserungen. Auch im neuen Stadtspiegel steht die «Familie» im Zentrum. Das Redaktionsteam hat verschiedene Familiengeschichten aufgespürt – von Zwillingen, die zufällig immer wieder zusammenfinden, über ein Mutter-Tochter-Duo bis zu einer Familie, die über mehrere Generationen mit der Stadtverwaltung verbunden ist.
Entdecken Sie in dieser Ausgabe lesenswerte Geschichten und auch einige neue Gestaltungselemente, welche die Lektüre noch einfacher und abwechslungsreicher machen.
Der Stadtrat wünscht Ihnen und Ihren Familien besinnliche Festtage und ein glückliches neues Jahr.
Maria Pappa
Stadtpräsidentin
Familiengeschichten
In dieser Ausgabe setzen wir die Menschen in den Mittelpunkt, mit denen wir fast genauso viel Zeit verbringen wie mit unseren Familien: die Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit. Unter ihnen gibt es auch solche, die fast oder tatsächlich wie eine Familie miteinander verbunden sind. Die Stadtspiegel-Redaktion hat eine Auswahl an Geschichten zusammengetragen:
Ein «Dinosaurier» geht in den Musse-Stand
Hans Vetsch hat drei Stadtpräsidenten und eine Stadtpräsidentin erlebt, sieben IT-Generationen gemeistert und den Computerbestand in der Stadtverwaltung von 8 auf 5000 erhöht: Der Leiter Informatikdienste blickt auf 37 Jahre bei der Stadtverwaltung zurück.
Hier kocht nicht nur der Chef
Seit fast 50 Jahren hat die St.Galler Stadtverwaltung ihren eigenen Kochclub. Gegründet wurde er als «Verein kochender Kadermitglieder», als «Zopfclub» steht er heute allen Mitarbeitenden offen und will noch weitere alte Zöpfe abschneiden.
Persönlich: Kathleen Hahnenberg
Mit acht Koffern Hilfsgüter im Gepäck hat sich Kathleen Hahnenberg zusammen mit Familie auf den Weg nach Ostafrika gemacht. Sie liess ihren Arbeitsplatz als Zahnärztin in der Kinder- und Jugendzahnklinik in St.Gallen für einige Wochen hinter sich. Aber nicht etwa, um Ferien zu machen.
Von Boxkämpfen, Würstchen und anderen Dosen-Geschichten
Die kleine Conservenfabrik St.Gallen AG war in den 1960er-Jahren für mehr als 50 % der schweizerischen Ravioliausfuhren verantwortlich. Ihre ehemaligen Räumlichkeiten sind heute umgenutzt. Doch der Geist der alten Fabrik schlummert in den Akten: Lesen Sie im neuen «Fund aus dem Stadtarchiv» die konservierten, nicht blechernen, sondern durchaus lebendigen Stimmen der Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter.
