Die Städte Schaffhausen - Frauenfeld - Winterthur - St.Gallen bilden eine Städtepartnerschaft und arbeiten in der Auslandhilfe zusammen. Jährlich abwechselnd nehmen die Städte Gesuche von internationalen Hilfsprojekten entgegen und wählen gemeinsam ein Projekt zur Unterstützung aus.
Der Maximalzuschuss für ein Projekt ist begrenzt auf 267 000 Franken.
Gesuche können jeweils ab Anfang Kalenderjahr eingereicht werden. Eingabeschluss ist der 31. Mai.
Berücksichtigt werden Projekte in den ärmsten Regionen der Welt und im ländlichen Raum, um die Abwanderung in die Städte zu reduzieren.
Der Projektaufwand soll möglichst in der Grössenordnung des Gesamtbeitrags liegen oder für ein einziges Projekt als Anteil verwendet werden.
Für die Projektauswahl 2027 (Einreichefrist 31. Mai 2026) ist die Stadt Frauenfeld im administrativen Lead. Informationen zum Prozess, den Zeitplan und den Kriterienkatalog finden Sie auf der Website der Stadt Frauenfeld neues Fenster.
Die Städtische Entwicklungszusammenarbeit bzw. Entwicklungshilfe unterstützt jährlich mehrere Projekte und Organisationen.
Bedingungen für die Berücksichtigung eines Unterstützungsgesuches:
- Das Projekt wird in einer der ärmsten Regionen der Welt durchgeführt (Multidimensional Poverty Index (MPI) mind. 0,05).
- Das Projekt ist politisch und religiös neutral.
- Das Projekt wird von keinem anderen Fonds der Stadt St.Gallen unterstützt.
- Gesuche müssen von juristischen Personen mit Sitz in der Schweiz gestellt werden.
Die Einreichefrist ist jeweils bis zum 30. September.
Online-Formular zur Einreichung des UnterstützungsgesuchesUnterstützte Hilfswerke 2025
- Solafrica: Solar learning Äthiopien (Äthiopien)
- Horyzon: Hope Beyond Borders - Bessere Perspektiven für Geflüchtete (Uganda)
- Green Ethiopia: Aufforstungen für Umwelt und Lebessituation der Menschen (Äthiopien)
- Co-Operaid: LICO Youth Skiling Centre (Uganda)
- Donner Espoir: Kita in Douala (Kamerun)
- SolidarMed: Verbesserte Gesundheit für Jugendliche in Masvingo (Simbabwe)
- Eirene Suisse: Yon dwet pa manje kalalou (Haiti)
- Terre des Hommes: Gesundheit und Schutz für Jugendliche: Aufklärung und mobile Dienste gegen HIV und sexuelle Gewalt (Simbabwe)
- Nouvelle Planète: Wirtschaftlicher Aufschwung dank nachhaltiger Landwirtschaft im Dorf Dar El Salam (Guinea)
- Iamaneh: Selbstbestimmt und stark: Förderung von Frauen in Mali durch Familienplanung und innovative Landwirtschaft (Mali)
- Medair: Hoffnung in einer vergessenen Krise (Afghanistan)
- Womens Hope: Bildungshürde Menstruation abbauen: Enttabuisierung und praktische Unterstützung für Mädchen (Tschad)
- Centre Médical Dr. Gnipieven Tekombo: Ado Matter (Kamerun)
- Jardin Humano: Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Venezuela (Venezuela)
- Brücke - LePont: Faire Ananas - Landarbeiter*innen setzen sich für ihre Rechte ein (Benin)
- HEKS: Code Rural: Gerechter Zugang zu Wasser und Weiden für alle (Niger)
- Stiftung Menschen für Menschen: Bildung und Gesundheit für Kinder, berufliche Perspektiven für ihre Eltern - Wirksame Wege aus der Armut in der äthiopischen Stadt Debre Berhan (Äthiopien)
- Fairmed: Gesundheitsprojekt Maàgnike-ko: Gesundheit und Selbstbestimmung für indigene Baka in Abong-Mbang (Kamerun)
- Ena: Bildung macht Schule (Sambia)
- Fastenaktion: Gemeinsam stark für fruchtbare Böden, sichere Ernten und Klimaanpassung (Haiti)
- Solidar Suisse: Sichere Migration und Wiedereingliederung (Kambodscha)
- Comundo: Mehr Autonomie und Berufschancen für junge Frauen in Sambia (Sambia)
- Equal Education Fund: Smiling Kids Zambia - Integration von Waisen und Strassenkindern in die Schule und Gemeinde (Sambia)
- Swisscontact: DIGO - Developing Inclusive and Green Opportunities (Nepal)
- Plan International: Bildung: Die stärkste Waffe eines Mädchens - Stärkung der Bildungspolitik in Sindhuli, Nepal (Nepal)
- Biovision: Weiderbelebung von traditionellem Wissen (Simbabwe, Uganda, Kenia)
- Stiftung Solidarität mit der Welt: Inklusive Berufsbildung für vulnerable Personen in Tansania (Tansania)
- Green Lamp: Licht für sichere Geburten im ländlichen Äthiopien (Äthiopien)
- International Blue Cross: Prävention durch Life Skills: Für eine gesunde Zukunft (Tschad, Tansania, Togo, Republik Kongo)
- FSD (Fondation suisse de déminage): Gezielte sozioökonomische Unterstützung für nachhaltige Entwicklung (Zentralafrikanische Republik)
Der St.Galler Wasser-Rappen unterstützt jährlich mehrere Projekte in verschiedenen Ländern.
Bedingungen für die Berücksichtigung eines Unterstützungsgesuches:
- Bei den gesuchstellenden Organisationen handelt es sich um juristische Personen mit Sitz in der Schweiz.
- Das Projekt erfolgt im Bereich Wasser und unterstützt ein Land mit unzureichender Wasserversorgungsstruktur.
- Das Projekt ist konfessionell sowie politisch neutral.
- Das Projekt wird von keinem anderen Fonds der Stadt St.Gallen unterstützt.
Die Einreichefrist ist jeweils bis zum 31. März.
Online-Formular zur Einreichung des Unterstützungsgesuches neues Fenster