Im Jahr 2025 nahm die Wohnbevölkerung der Stadt wanderungsbedingt um 695 Personen zu. Das heisst, ingesamt wanderten 695 Personen mehr zu als ab, womit die Wanderungsbilanz positiv ist (schwarze Linie).
Die Wanderungsverluste zwischen 2015 und 2017 beruhen auf einer Abschwächung der Zuwanderung aus dem Ausland bei gleichzeitig deutlich zunehmender Abwanderung von Einwohnerinnen und Einwohnern in die übrige Schweiz, dort vor allem in die angrenzende Region und den Kanton Zürich. Der Wanderungsverlust der Wohnbevölkerung durch Abwanderung in Schweizer Gemeinden hat sich zwischen 2018 und 2021 abgemildert und seit 2022 nochmals deutlich verkleinert. 2025 nahmen die Wanderungsverluste gegenüber Schweizer Gemeinden nochmals leicht ab, was bei einem anhaltend hohen Wanderungssaldo gegenüber dem Ausland zu einer leichten Zunahme des gesamten Wanderungssaldo 2025 führt.
2022 trug der Zuzug schutzbedürftiger Personen aus der Ukraine einmalig zu einer hohen Zuwanderung aus dem Ausland bei.
Ein positiver Wanderungssaldo vergrössert den Bevölkerungsstand, ein negativer reduziert ihn. Ein positiver Wanderungssaldo weist in der Regel auf die Wohnort-, Arbeitsmarkt- oder Bildungsstandortattraktivität hin.
Der Wanderungssaldo der Wohnbevölkerung berechnet sich aus den Zuzügen in eine Gebietseinheit minus die Wegzüge aus derselben Gebietseinheit.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 31.01.2027
