Im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2022 wurden in der Stadt St.Gallen je 1000 in der Stadt wohnhafter Haushalte mit Kindern gut 15 neue potenzielle Familienwohnungen erstellt. Dieser Wert liegt zwar deutlich tiefer als im Kanton, ist im Vergleich der zehn grössten Städte der Schweiz aber auf hohem Niveau. Nur in Winterthur war die Bautätigkeit bei potenziellen Familienwohnungen noch etwas höher. In der Stadt Biel war sie nur ein Drittel so hoch.
Die Anzahl neu erstellter Wohnungen mit vier und mehr Zimmern pro 1000 Haushalte mit Kindern gibt Hinweise darauf, in welchem Umfang durch den Wohnungsneubau ein auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnittenes Wohungsangebot geschaffen wird. Ein solches Wohnungsangebot ist insofern bedeutend, als junge Familien eine starke Tendenz zum Umzug in ein familienfreundliches Umfeld aufweisen.
Anzahl der im Berichtsjahr fertig gestellten Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern geteilt durch die Anzahl Privathaushalte mit mindestens einem Erwachsenen und einem Kind, multipliziert mit 1000. Als Kinder gelten Personen unter 18 Jahren. Da die Fertigstellung von Grossüberbauungen teilweise zu starken Schwankungen zwischen den Jahren führt, wird ein Dreijahresmittelwert berechnet.
Neu erstellte Wohnungen sind im Berichtsjahr fertig gestellte Wohnungen. Unter einer Wohnung ist die Gesamtheit der Räume zu verstehen, die eine bauliche Einheit bilden und einen eigenen Zugang entweder von aussen oder von einem gemeinsamen Bereich innerhalb des Gebäudes (Treppenhaus) haben. Eine Wohnung im Sinne der Statistik verfügt über eine Kocheinrichtung (Küche oder Kochnische). Ein Einfamilienhaus besteht aus einer Wohnung. Als Zimmer gelten Wohnräume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, nicht aber Küche, Badezimmer, Duschen, Toiletten, Reduits, Korridore, halbe Zimmer, Veranden sowie zusätzliche separate Wohnräume ausserhalb der Wohnung.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 31.10.2025
