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07. Juli 2021, 14:46 Uhr | Bereich Home News

Konzept für Parkplatz Blumenbergplatz

Mit der geplanten Eröffnung des Parkhauses «UG 25» Ende 2023 werden die Parkplätze auf dem Platz vor der Grabenhalle aufgehoben. Mit der Saldierung der Parkplätze soll die notwendige Sanierung des Platzes vorgenommen werden. Gleichzeitig soll dessen Nutzung neu ausgerichtet werden. Der Verein «Platzpark» erarbeitet in Absprache mit der Stadt derzeit ein Konzept für eine künftige Nutzung des Platzes zwischen Grabenhalle und Palace. Dazu lädt der Verein alle Interessierten ein, ihre Ideen, Visionen und Utopien für den Platz einzureichen. Braucht es mehr Grünflächen, einen Schaukelpark oder doch ein Haifischbecken?

Parkplatz Grabenhalle

Durch den Ausbau des Parkhauses «UG 25» können die oberirdischen Parkplätze in der nördlichen Innenstadt aufgehoben und im Parkhaus saldiert werden. Davon betroffen ist auch der Parkplatz vor der Grabenhalle. Als direkte Anstösserin ist es dem Verein Platzpark, getragen von Grabenhalle und Palace, ein grosses Anliegen, den Umnutzungsprozess aktiv mitzugestalten und den Platz kulturell zu beleben. Die Grabenhalle und das Palace haben als Initiantinnen das Projekt im Jahr 2007 lanciert und sind seit 2015 im Austausch mit der Stadt St.Gallen. 

Die künftige Gestaltung und Nutzung des Platzes soll bedürfnisorientiert ausgearbeitet werden. Die Stadt hat zu diesem Zweck dem Verein «Platzpark», der die direkt Betroffenen vertritt, die Verantwortung zur Erarbeitung einer Ideenfindung übertragen. Der Verein lanciert nun einen partizipativen Prozess, um gemeinsam ein Konzept für die künftige Gestaltung und Nutzung des Platzes zu erarbeiten. Dazu sind in einem ersten Schritt alle Interessierten eingeladen, bis Ende August ihre Ideen, Visionen und Utopien für den Platz einzusenden. Für den 18. September ist ein Aktions- und Planungstag in der Grabenhalle geplant, an dem die Ideen mit allen Interessierten ein erstes Mal  zusammentragen werden. Basierend auf den baulichen und infrastrukturellen Vorgaben der Stadt (u.a. Parkplätze für Handwerkerinnen und Handwerker) soll dann ein Vorschlag für die Gestaltung und Nutzung ausgearbeitet werden.

Weitere Infos zum Projekt und zur Teilnahme am Prozess gibt es unter www.platzpark.ch.

Die Erfahrung des Vereins zeigen, dass der Parkplatz aufgrund seiner zentralen Lage und seiner vielfältigen  Nutzungsmöglichkeiten Potenzial hat, das Stadtleben und insbesondere das Quartierleben soziokulturell zu bereichern. Bereits heute wird der Platz vor allem von Donnerstag bis Samstag als Ort des niederschwelligen Verweilens genutzt. Mit seiner Lage an der Peripherie des Stadtzentrums liegt der Platz zentral, befindet sich aber nicht direkt in der Laden- oder Wohnzone. Für den Verein steht fest, dass nicht an Profit orientierte Akteure den Platz nichtkommerziell nutzen sollen, ganz im Sinne der Vereinsstatuten des Palace und der Grabenhalle.

Damit soll der Zugang zu diesem öffentlichen Raum möglichst niederschwellig bleiben. Eine Plattform für alle, ein Raum des Experimentierens. Die Stadt unterstützt die Initiative und das Engagement des Vereins Platzpark für die Schaffung eines Platzes für die Anstösserinnen und Anstösser, das Quartier und die Öffentlichkeit. Sie freut sich über die Möglichkeit, die partizipative Ideenfindung zum ersten Mal direkt in die Hände der anliegenden Direktbetroffenen geben zu können.

Die Realisierung des Projekts soll mit Abschluss der Arbeiten am Parkhaus «UG 25» erfolgen.

 

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