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12. Januar 2026, 09:30 Uhr | Bereich Home News

Baustart Erweiterungsneubau Primarschule Boppartshof

Anfang Januar 2026 sind die Bauarbeiten für den Neubau zur Erweiterung der Primarschule Boppartshof gestartet. Der Neubau wird sowohl als Raum für die Betreuung als auch die Primarschule dienen. Der Bezug des neuen Gebäudes ist bei planmässigem Verlauf der Bauarbeiten für Herbst 2027 vorgesehen.

Vorprojekt Tagesbetreuung Boppartshof

Bereits im Dezember 2025 wurden erste Vorbereitungen für den Baustart für den Erweiterungsneubau der Primarschule Boppartshof getroffen. Anfang Januar wurden die zur Rodung bewilligten Bäume gefällt und die Platanen fachgerecht zurückgeschnitten, damit diese die Bauzeit gut überstehen. Ab Mitte Januar werden Werkleitungsarbeiten vorgenommen. Anschliessend starten die Bauarbeiten mit dem Aushub, den Pfählungen und Bohrungen für die Erdsonden im Baugrund. Nach den Tiefbauarbeiten beginnen die Arbeiten für den Hochbau. Die Grundsteinlegung ist Ende März geplant.

Sicherer Schul- und Strassenraum

Der Baustellenperimeter wird umzäunt und klar vom Schulareal und von den Schulwegen getrennt. Das Trottoir entlang der Baustelle wird gesperrt. Fussgängerinnen und Fussgänger werden über neu markierte Fussgängerstreifen auf die andere Seite der Wolfgangstrasse geführt. Die Schulwege können sich durch die Umleitung um die Baustelle stellenweise etwas verlängern. Die Sicherheit der Kinder hat während der gesamten Bauzeit oberste Priorität. Stadtpolizei und Schule instruieren die Schülerinnen und Schüler über die sicheren Wege. Sind ausserordentliche Transporte geplant, kann die Bauleitung zusätzlich einen Verkehrsdienst einsetzen.

Bezug Neubau

Sofern die Bauarbeiten reibungslos verlaufen, können Schule und Betreuung den Neubau im Herbst 2027 beziehen. Die Arbeiten für den Aussenraum West erfolgen im Anschluss und nach dem Rückbau des provisorischen Holzmodulbaus, in welchem die Betreuung heute untergebracht ist.

 

6 Kommentare
  • Hans Peter Niederr 01. März 2026 15:08
    In einem Leserbrief unter www.stgallen24.ch wird behauptet, dass im Boppi aufgrund der Bautafel eine Erweiterung der Primarschule und nicht nur eine Tagesbetreuung entsteht. Im Kleingedruckten erfährt man, dass dort zwar Platz für über 200 Kinder der Tagesbetreuung entsteht, die Räume aber «überdies durch Schule und Kindergarten genutzt werden». Der Leserbriefschreiber spricht sogar von Etikettenschwindel. Die Stimmbürger hätten über eine Tagesbetreuung abgestimmt. Wurden die Stimmbürger in der Abstimmung nicht richtig informiert? Schon sonderbar. Und wenn man weiss, dass die Schülerzahlen in den nächsten Jahren zurückgehen werden und kürzlich ein Kindergarten geschlossen wurde.
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 02. März 2026 16:55
    Die Stadt St.Gallen verfolgt das Ziel, Schulraum möglichst mehrfach zu nutzen. Im Neubau sollen neben der Tagesbetreuung auch zwei Kindergärten einziehen. Die Doppelnutzung der Räume und damit Verflechtung von Primarschule, Kindergarten und Betreuung leistet einen wichtigen Beitrag zur Schulentwicklung auf dem Areal. Sowohl das Stadtparlament als auch die Öffentlichkeit wurden über diese Absicht der Doppelnutzung informiert; sie macht eine der Stärken des Projekts aus. Die Mehrfachnutzung wurde auch im Abstimmungsbüchlein (S. 5, 8 und 13) zur Zonenplaninitiative und in der Vorlage an das Stadtparlament thematisiert. Diese Unterlagen sind weiterhin online verfügbar.
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  • Anonymous 09. Februar 2026 19:33
    Ich empfinde diese Baustelle als eine Frechheit. Man bedenke was vor knapp 2 Jahren an dieser Stelle passiert ist. Die Sicherheit steht an oberster Stelle,von dem habe ich soeben nichts mitbekommen.
    Es ist ein Hohn für alle betroffenen. Man könnte sich zuerst darum kümmern dass geschehe aufzuarbeiten und Lehrer zu finden die an diese Schule unterrichten. Anstatt etwas neues zu planen,und wenn wirkliche Sicherheit gewerleisten .
    Es ist wirklich unerklärlich wie man das so , nach allem was passiert ist umsetzen kann. Verstehe warum sich nicht dagegen wehren
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 10. Februar 2026 10:29
    Die Sicherheit der Kinder hat während der Bauarbeiten oberste Priorität. Die Baustelle ist klar vom Schulareal sowie von den Schulwegen abgegrenzt. Sollten Sie konkrete Hinweise oder Verbesserungsvorschläge haben, bitten wir Sie, sich direkt an das Hochbauamt zu wenden (info.hochbauamt@stadt.sg.ch).
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  • Hans Peter Niederer 15. Januar 2026 16:17
    Ich wette darauf, dass der Kostenrahmen gemäss Kostenvoranschlag im Betrage von CHF 14 Mio. - wie meist üblich bei solchen Grossprojekten der öffentlichen Hand - nicht eingehalten werden kann.

    Frage: Wird dann eine neue Abstimmung über eine allfällige Kostenüberschreitung nötig?

    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 16. Januar 2026 14:16
    Bei einer einmaligen Mehrausgabe entscheidet das Stadtparlament bis zu CHF 1.5 Mio. abschliessend. Darüber gilt das fakultative Referendum (obligatorisches Referendum in keinem Fall).
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