Schweizer Wissenschaftler von mehreren Forschungseinrichtungen arbeiten im Rahmen des Projekts ReMask neues Fenster an neuen Lösungen für künftige Pandemien. Zu den Zielen gehört etwa die Entwicklung von Technologien zur Wiederverwendung von vorhandenen Masken. Ausserdem sollen alternative Masken mit neuen Eigenschaften entwickelt werden. Nicht zuletzt soll die inländische Produktion effizienter gemacht werden.
Am Projekt ist auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa neues Fenster) beteiligt, wie aus einer Mitteilung neues Fenster hervorgeht. In ihrem Labor in St.Gallen hat sie bereits mit ersten Tests begonnen, um die Wiederverwendung von Masken zu ermöglichen. Dabei muss beispielsweise geklärt werden, wie sich die Masken zerstörungsfrei sterilisieren lassen und wie sie haltbar gelagert werden können. Empa-Forscher haben hier Versuche mit nicht-infektiösen Partikeln durchgeführt. Mit diesen lässt sich das Geschehen an der Innen- und Aussenseite einer Maske im Sinne einer Tröpfcheninfektion simulieren.
„Wir entwickeln derzeit Apparaturen, mit denen sich diese Simulationen erreichen lassen“, erklärt Empa-Forscher René Rossi vom Empa-Labor Biomimetic Membranes and Textiles. Die St.Galler Forscher wollen aber auch Textilien mit virusabtötenden Eigenschaften entwickeln. Hierbei werden mehrere Ansätze verfolgt.

