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Themenübersicht

Führungen durch den Botanischen Garten dauern in der Regel eine Stunde und werden stufengerecht dargeboten. Unsere Empfehlung ist jeweils der saisonal angepasste Gartenrundgang. Eine Übersicht aller Themen finden Sie hier.

 

Ganzjährig

Aktuelle Highlights im Garten

Wir spüren die Juwelen aus der Sammlung des Botanischen Gartens auf: Ginkgo und Mammutbaum, Lebende Steine, Orchideen, Lianen, Pflanzen, die sich bei Berührung bewegen oder Arten, die Tiere täuschen. Kurz, wir suchen im Freiland und im Tropenhaus jene Pflanzen auf, die je nach Saison und Witterung besonders faszinieren.

Ganzjährig - interaktiv

Wir vermehren Pflanzen

Eine selbst vermehrte Pflanze im Zimmer bereitet bestimmt mehr Freude als eine gekaufte. Auf einem kurzen Rundgang erkennen wir die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Pflanzen ihre Fortpflanzung sicherstellen. Anschliessend haben alle Gelegenheit, eine Zimmerpflanze mit Stecklingen selbst zu vermehren, das Pflänzchen mitzunehmen und zuhause oder in der Schule zu pflegen.

Ganzjährig

Einheimische Bäume und Sträucher

Ohne menschliches Wirken wäre Mitteleuropa ein riesiger Wald. In Städten wie St.Gallen sieht’s indessen anders aus. Der Wald ist auf Restflächen zurückgedrängt. Den verbliebenen Stadtbäumen setzten die fortschreitende Verbauung und Versiegelung sowie der Klimawandel zu. Umso wichtiger ist es, Bäume im Siedlungsgebiet zu haben. Sie verbessern das Stadtklima massgeblich und bieten anderen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Wir durchstreifen die Gehölzesammlung des Botanischen Gartens mit Bäumen und Sträuchern aus aller Welt und legen einen Schwerpunkt auf die überschaubare Anzahl einheimischer Gehölzarten.

Ganzjährig

Pflanzen auf unserem Teller

Jede Mahlzeit besteht zu einem guten Teil aus Pflanzen. Pflanzen liefern uns nicht nur die notwendigen Kalorien, sie sorgen auch für die begehrte Würze und für lebensnotwendige Spurenelemente. Welche Arten auf unserem Teller landen, welche Pflanzenteile wir essen und woher unsere pflanzliche Nahrung kommt, ist uns kaum bewusst. Auf einem Gartenrundgang machen wir uns schlau.

Ganzjährig

Lebensgrundlage

Die Pflanzen können gut ohne Menschen leben, die Menschen aber nicht ohne Pflanzen. Fast alles, was wir zum Leben brauchen, verdanken wir den Pflanzen: Nahrung, Sauerstoff, Baumaterialien, Energie, Medikamente. Die Pflanzen sorgen auch für ein ausgeglichenes Klima. Ziel der Führung ist es, die Wertschätzung gegenüber der Pflanzenwelt zu heben.

März und April

Winterruhe und Frühlingserwachen

Die Landpflanzen haben sich in den Tropen entwickelt, wo der ewige Sommer ein ganzjähriges Wachstum ermöglicht. Um bei uns in der gemässigten Zone leben zu können, mussten die Pflanzen viele Anpassungen vornehmen. Unsere Entdeckungsreise zeigt, mit welchen Strategien die Pflanzen hier die kalte Winterphase überstanden haben und nun wieder zu wachsen beginnen.

Mai bis September

Botanische Weltreise

Wie wäre es mit einem Lehrausflug in die Nebelwälder Südamerikas, an die Hänge des Himalajas oder in die afrikanische Savanne? Unsere botanische Weltreise dauert etwa eine Stunde und eignet sich für alle Fernweh-Patientinnen und ­Patienten. Jetzt buchen!

Mai bis Oktober

Gift- und Heilpflanzen

Giftpflanzen und Heilpflanzen sind kein Gegensatz­-Paar. Bei falscher Anwendung können beide viel Unheil anrichten und bei richtiger Dosis können selbst Giftpflanzen mehr Leben retten als zerstören. Der Gartenspaziergang thematisiert Heilpflanzen aus pflanzenkundlicher Sicht. Er führt auch zu Arten, bei denen höchste Vorsicht geboten ist.

Juni bis September - interaktiv

Pflanzenfarben

Im Pflanzenreich verbergen sich die verschiedensten Farben in Blättern, Früchten, Rinden und Wurzeln. Mit einfachen Techniken stellen wir aus Pflanzen Farbstoffe her und damit kleine Kunstwerke. Dazu machen wir Versuche mit Eitempera als Bindemittel und schreiben mit selbst hergestellter Feder und Tinte.

(Dauer 2 Stunden)

Juli bis Oktober

Früchte, Samen und ihre Ausbreitung

Welkende Blüten sterben nicht ab; sie wandeln sich zu Früchten, die Samen enthalten. Da Jungpflanzen unmittelbar neben der Mutterpflanze kaum Lebenschancen hätten, überbieten sich die Pflanzen an Raffinesse, wenn es darum geht, ihre Früchte und Samen auf Reisen zu schicken. Der Gartenrundgang führt uns zu Kletten und Darmwanderern, Sinkbremsen und Bodenrollern, Bohr­ und Explodierfrüchten.

Ganzjährig

Tropischer Regenwald

Im tropischen Regenwald hat sich eine verblüffende Vielfalt an Lebensformen entwickelt, die bei uns wenig bekannt ist: riesige Blätter, Pflanzen mit Luftwurzeln, Fledermaus­ und Vogelblumen, in Baumkronen wachsende Arten und viele Lianen. Zahlreiche Regenwaldpflanzen liefern uns Nahrung und Medikamente. Sie alle führen uns vor Augen, welch schwerwiegende Verluste die Zerstörung der Regenwälder zur Folge hat.

Ganzjährig

Bionik - von den Pflanzen lernen

Um sich in ihrer Umwelt behaupten zu können, müssen die Pflanzen viele Probleme lösen. Sie machen dies teils so genial, dass sie den Menschen als Vorbilder für die Technik dienen können. Die Führung stellt Pflanzen vor, die verschiedenste Schwimmtechniken, Klettverschlüsse, Wellblech, Pfahlbauten und vieles mehr schon erfunden haben, bevor es Menschen gab.

Ganzjährig

Pflanzen und Wasser

Das Leben ist im Wasser entstanden, vom Wasser ist es nach wie vor abhängig. Ohne Wasser kein Leben. Zum Glück ist keine andere chemische Verbindung auf der Erde so häufig wie das Wasser. Dennoch steht es den Pflanzen nicht immer im richtigen Mass zur Verfügung. Der Rundgang zeigt, wo überall die Pflanzen auf Wasser angewiesen sind und wie haushälterisch sie damit umgehen.

Ganzjährig

Seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen

Oft ist das Wirken der Menschen schuld daran, dass verschiedene Pflanzenarten selten geworden sind – aber nicht immer. Zahlreiche Arten besiedeln ungewöhnliche Lebensräume oder sie leben am Rand ihres natürlichen Verbreitungsareals. Bei der Führung durch Freiland und Gewächshäuser werden entsprechende Arten mit den Gründen für ihre Seltenheit vorgestellt. Es wird auch gezeigt, was für ihre Erhaltung nötig ist.

Dezember bis Mitte Januar

Festliche Pflanzen

Was wäre der Samichlaus ohne Erdnüsse, Lebkuchen und Schokolade? Feiertage ohne Tannenbaum, Mistelzweige, Zimtsterne oder Vanillegipfel? Oder die drei Weisen aus dem Morgenland ohne Weihrauch und Myrrhe? Hinter all diesen festlich anmutenden Produkten stehen Pflanzen. Bei einem Gartenrundgang wollen wir besonders auf sie achten.

April bis August

Blüten und ihre Bestäuber

Die Führung gibt Einblick in Bau und Funktion der Blüten und zeigt Beispiele, wie Pflanzen ihre Bestäuber anlocken, belohnen oder täuschen. Bemerkenswert ist die Betrachtung, wie sich Pflanzen und ihre Bestäuber einander angepasst haben. Nicht nur Bienen, Schmetterlinge und Käfer, sondern auch bestimmte Vögel und Fledermäuse zählen zu den Blütenbesuchern.

Mai bis September

Invasive Neophyten

Dieser oft verwendete Begriff kennzeichnet gebietsfremde Arten, die nach der Entdeckung Amerikas von Menschen bewusst oder unbewusst eingeschleppt wurden, verwilderten und in irgendwelcher Form Probleme verursachen. Sie gelten als zweitwichtigster Grund für den Rückgang der Artenvielfalt. Diese Führung zeigt einzelne dieser Problempflanzen, ihre Schadwirkung und Bekämpfungsmöglichkeiten.

Juni bis Oktober

Fleischfressende Pflanzen

Ein Rundgang führt uns vom Tropenhaus bis zum Karnivorenhaus in der Abteilung Biologie. Dort suchen wir Pflanzen auf, die Insekten und andere kleine Tiere anlocken, fangen und verdauen. Bei den lebenden Kannen­ und Krugpflanzen, der Kobrapflanze, der Venusfliegenfalle oder den Sonnentau­-Arten erkennen wir, wie und warum die harmlos wirkenden Pflanzen zu ihrer Ernährung Tiere fangen.

Juni bis September

Vom Kosmos zur Knospe

Ein Rundgang durch die aktuelle Ausstellung und gleichzeitig eine Reise durch Millionen von Jahren um zu lernen, wie die Erdkugel entstanden ist und wie sichdie heutige Pflanzenvielfalt entwickelt hat

Mai bis Oktober

Neu in 2026: Biodiversität - was bringts?

Was ist Biodiversität eigentlich? Erfahren Sie, was hinter dem Begriff steckt und was Sie selbst dazu beitragen können, um Grosses zu Bewirken. Wir starten im Botanischen Garten und erkunden anschliessend im Essbaren Park Stephanshorn Wege zur Förderung der Artenvielfalt von Flora und Fauna.