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St.Gallen zählt zu den höchstgelegenen Städten der Schweiz (zwischen 630 und 850 Metern ü.M.) mit grossen Unterschieden bei den Niederschlagsmengen und Temperaturen. Die Organisation des Winterdiensts ist deshalb eine besondere Herausforderung. Bei einem Wintereinbruch ist es nicht möglich, alle Örtlichkeiten gleichzeitig zu bedienen. Die Räumung erfolgt daher gemäss einer Prioritätenliste.

 

Gemäss kantonalem Strassengesetz haben die Politischen Gemeinden den Auftrag, den Unterhalt der öffentlichen Strassen und Wege zu gewährleisten. Bis zu 200 Personen stehen zeitweise im Einsatz und befreien Strassen, Trottoirs, Wege, Plätze und Treppen mit Maschinen und von Hand von Schnee sowie Eis. 

Das über 350 Kilometer lange Strassen- und Wegnetz (ca. 240 km Strassen und ca. 100 km Wege) sowie die 8.5 Kilometer Treppen in der Gallusstadt erfordern eine Organisation, die mit keiner anderen grösseren Schweizer Stadt verglichen werden kann. St.Gallen ist die höchstgelegenste grössere Stadt der Schweiz. Während die bewohnte Talsohle zwischen 630 und 680 M.ü.M (Bahnhofplatz z.B. 670 M.ü.M.) liegt, sind Wohnquartiere auf bis zu 850 m ü.M. Dadurch ergeben sich grosse Unterschiede bei  Niederschlagsmengen und Temperaturen.

Das Strasseninspektorat führt den Winterdienst unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes durch und setzt sich dafür ein, dass die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden und die Leistungsfähigkeit des Strassennetzes stets gewährleistet sind.