Auf den 3. April 2019 wurde ein neues Marktregime eingeführt (siehe Medienmitteilung vom 25. März 2019 neues Fenster). Für die Wochenmärkte von Mittwoch und Samstag bedeutete dies kürzere Öffnungszeiten und einen neuen Standort direkt beim ständigen Markt auf dem Marktplatz. Die Neuerungen wurden damals aufgrund einer Umfrage bei den betroffenen Markthändlerinnen und Markthändlern ausgearbeitet. Dabei hatte sich gezeigt, dass eine Mehrheit kürzere Öffnungszeiten wünscht. Die Stadtpolizei St.Gallen hatte daher per 3. April 2019, sowohl für Mittwoch wie auch Samstag, die Öffnungszeiten der Wochenmärkte von 8 Uhr bis 15 Uhr festgesetzt. Bei diesen neuen Öffnungszeiten der Wochenmärkte handelt es sich um einen Kompromiss, welcher den Bedürfnissen der Mehrheit gerecht werden soll. Beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St.Gallen sind die Rekurse von zwei Markthändlern hängig, welche die neuen Öffnungszeiten in Frage stellen.
Austausch zu ersten Erfahrungen
Bereits bei der Einführung des neuen Marktregimes stellte die Stadtpolizei St.Gallen in Aussicht, nach der ersten Saison Bilanz zu ziehen. Aufgrund der Kritik einzelner, direkt oder indirekt Betroffener sowie der Berichterstattung in lokalen Medien, wurde nun bereits nach drei Monaten eine erste Bilanz gezogen. An der Veranstaltung vom Samstag, 15. Juni 2019, haben sich Stadträtin Sonja Lüthi, Direktion Soziales und Sicherheit, und Vertreter der Stadtpolizei St.Gallen mit den Markthändlerinnen und Markthändlern der Wochenmärkte sowie mit Vertretern des ständigen Marktes und der Rondelle ausgetauscht.
Die Erfahrungen der Markthändlerinnen und Markthändler nach den ersten drei Monaten mit den neuen Öffnungszeiten und dem neuen Standort sind sehr unterschiedlich. Es zeigte sich, dass es durchaus das Bedürfnis gibt, früher als um 17 Uhr zu schliessen. Am ehesten Zuspruch fand eine Lösung mit zwei Öffnungszeiten, bei der die einen Marktstände um den Mittag schliessen und die anderen bis am Abend geöffnet bleiben. Wobei auch dieser Ansatz teilweise für Skepsis sorgte, da die Abbauarbeiten um den Mittag, für jene die noch bleiben, nicht optimal sind. Es müssten insbesondere die Standorte der einzelnen Marktstände unter Berücksichtigung der jeweilig gewählten Öffnungszeiten geprüft werden.
Weiteres Vorgehen
Aktuell findet eine schriftliche Umfrage bei den Markthändlerinnen und Markthändlern bezüglich der verschiedenen Varianten mit zwei Öffnungszeiten statt. Bereits am 29. Juni 2019 soll ein erneuter Austausch stattfinden. Allfällige Anpassungen sollen dann möglichst rasch umgesetzt werden.
