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Stadtpolizei

29. Oktober 2020, 12:47 Uhr | Bereich Stadtpolizei

Gefährliche Situationen an Bushaltestellen

Immer wieder werden Busse an Haltestellen von nachfolgenden Fahrzeugen überholt. Dabei werden Sperrflächen oder Sicherheitslinien missachtet, wodurch andere Verkehrsteilnehmende gefährdet werden. Die Stadtpolizei St.Gallen leitet Massnahmen ein.

Tafel Auto darf Bus nicht überholen

In den vergangenen Wochen gingen vermehrt Meldungen bei der Stadtpolizei St.Gallen ein, wonach Busse an Haltestellen verbotenerweise überholt werden. Die Reklamationen kamen seitens Anwohnenden, Fussgängerinnen und Fussgänger sowie von Verantwortlichen des öffentlichen Verkehrs. Es zeigt sich insbesondere bei Haltestellen, welche auf der Fahrbahn liegen. Trotz Sperrflächen oder Sicherheitslinien werden die Busse überholt und dabei teils sogar Mittelinseln auf der Gegenfahrbahn umfahren. Dies kann zu gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmende, insbesondere auch Fussgängerinnen und Fussgänger führen.

Regeln

Vermehrt werden aus Sicherheitsgründen Haltestellen auf der Fahrbahn platziert. Besteht entlang der Haltestelle eine Sperrfläche oder ist eine Sicherheitslinie markiert, so darf das öffentliche Verkehrsmittel keinesfalls überholt werden. Dabei spielt es keine Rolle, welche Farbe die Sperrfläche hat. Schraffierte Sperrflächen dürfen nie befahren werden. Der nachfolgende Verkehr muss hinter dem Bus warten. Eine Missachtung dieser Regeln kann bis zu einer Anzeige führen. Des Weiteren muss an einer Verkehrsinsel immer rechts vorbeigefahren werden, auch wenn dies nicht durch ein blaues Pfeilschild signalisiert ist.

Polizeiliche Massnahmen

Die Stadtpolizei St.Gallen wird mittels Hinweistafeln an den Haltestellen die Verkehrsteilnehmenden auf das richtige Verhalten aufmerksam machen. Nebst dieser Medienmitteilung wird auch über die Social-Media-Kanäle der Stadtpolizei St.Gallen informiert. Nebst den Informationsaktionen führt die Polizei Kontrollen durch und wird Verkehrsteilnehmende büssen oder anzeigen, welche sich nicht an die Regeln halten.

 

 
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1 Kommentare
  • Enrique 30. Oktober 2020 13:27
    Hauptsache, der Autofahrer muss wieder warten, wie bei jedem Rotlicht, an welchem ein Bus daher kommt... Ist es denn nicht gefährlich, wenn der Bus einfach losfährt, sobald er in seiner "Bucht" fertig ab- und aufgeladen hat? Wurde schon mehrfach als Velo- und Autofahrer einfach abgeschnitten. Was ist das Ziel? Hauptsache der ÖV ist schnellstmöglich unterwegs und der Rest schaut in die Leere oder geht es um die Verkehrssicherheit? Wenn es um die Verkehrssicherheit geht, dann wäre die Lösung eher Abgrenzungen auf dem Bürgersteig, wie z.B. in der USA oder China bereits in Anwendung. Das heisst, die aus dem Bus ausgestiegenen Gäste können nicht einfach über die Strasse rennen und so den Verkehr stören und entsprechend stellen die Autos, Velos oder Busse keine Gefahr mehr dar. Dies wäre für Autos, Velos, Busse wie auch Pendler die optimale Lösung. Der Verkehr rollt weiter solange der Bus steht. Schlussendlich eine WIN-WIN-WIN-WIN-Situation.

    Den ÖV in SG kann mann leider nicht gebrauchen... vom Stephanshorn nach Abtwil benötige ich mit dem ÖV mindestens 50 Minuten, mit dem Auto 10... Was nimmt man da wohl? Lieber die Velo-Wege ausbauen, sodass diese gefahrenfrei (Auto und vorallem die VBSG) pendeln können. Eine "Velo-Autobahn" durch die Stadt wäre hierbei ideal - lieber eine Bus-Spur weniger dafür die Velofahrer priorisieren.