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Medienmitteilungen

19. März 2020, 08:32 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Verkehrsbetriebe St.Gallen reduzieren Fahrplanangebot

Im Zuge der schweizweiten Taktausdünnung des öffentlichen Verkehrs werden auch die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) ihre Fahrpläne schrittweise anpassen. Ab Montag, 23. März 2020, fahren die St.Gallerbusse nur noch gemäss Ferienfahrplan.

VBSG Bus Symbolbild

Nachdem erste Fahrplandaten der SBB eingetroffen sind, haben die VBSG zusammen mit dem Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons St.Gallen die Situation neu beurteilt. Die Fahrgastzahlen sind bereits um fast 60 Prozent zurückgegangen. Ab Montag, 23. März 2020, verkehren die Busse der VBSG demnach gemäss Ferienfahrplan. Es kann in nächster Zeit zu weiteren Taktausdünnungen kommen. Die VBSG werden darüber auf www.vbsg.ch sowie auf den Busbildschirmen informieren. 

Die Grundversorgung mit dem öffentlichen Verkehr ist gewährleistet, es kann jedoch zu Ausfällen, Verspätungen und Anschlussbrüchen kommen. Das ÖV-Angebot kann somit von den ausgehängten Fahrplänen an den Haltestellen abweichen. Die Fahrgäste sollten sich deshalb an Online-Fahrplänen orientieren, diese werden regelmässig aktualisiert: www.fastfinder.ch oder fastfinder-App, www.sbb.ch oder SBB App und pos.vbsg.ch oder Wemlin-App.

 

6 Kommentare
  • Anonymous 24. März 2020 09:36
    Guten Tag,

    Ich fahre täglich morgens zur Arbeit ins Kantonsspital. Appenzeller Bahn + Bus ab Marktplatz (ca. 6.55 Uhr) sobald einer kommt. Heute Morgen war der Bus Richtung Heiden so voll das die Personen gerade mal 50cm Platz zur anderen Person hatten. Kann man nicht zur Hauptstosszeit schauen wie viele Busse zur Verfügung stehen? So kann niemand auch nur ansatzweise Abstand halten.

    Vielen Dank.
  • Stadt St.Gallen 25. März 2020 09:08
    Der öffentliche Verkehr steht aktuell – wie viele andere Bereiche auch – vor grossen Herausforderungen. Einerseits muss ein Grundangebot aufrechterhalten werden, andererseits gehen die Fahrgastzahlen massiv zurück. Erschwerend kommt es auch bei den einzelnen Verkehrsbetrieben zu personellen Engpässen beim Fahrpersonal, sei es aufgrund der Zugehörigkeit zu Risikogruppen oder dem temporären Verbleib in Quarantäne oder Selbstisolation.

    Um eine Einheitlichkeit bezüglich des Angebots im öffentlichen Personenverkehr zu gewährleisten, haben die Systemführer SBB und Postauto in Absprache mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) ein schweizweit einheitliches Konzept zur Angebotsreduktion entwickelt. Dieses Konzept zur Fahrplanausdünnung ist für sämtliche Transportunternehmen verbindlich und muss eingehalten werden. Es sind gemäss BAV explizit keine kantonalen, regionalen sowie nur eingeschränkt lokale Abweichungen zulässig.

    Da diese Massnahme zur Fahrplanausdünnung relativ kurzfristig umgesetzt werden musste und die Realisierung eines «neuen» Fahrplans sehr viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen würde, waren die VBSG wie verschiedene andere Verkehrsbetriebe darauf angewiesen, die Spezialfahrpläne aus bestehenden Planungsmodulen wie dem Ferienfahrplan (andere Beispiele sind Samstagsfahrplan oder Sonntagsfahrplan) übernehmen zu können.

    Aufgrund der oben ausgeführten Fahrplanausdünnung kann es vorkommen, dass in einzelnen Bussen «Social Distancing» nicht vollumfänglich möglich ist. Die VBSG bitten daher nochmals alle Fahrgäste, welche nicht zwingend auf eine Fahrt zu Stosszeiten angewiesen sind, auf Randzeiten auszuweichen. Zudem bietet die Stadtpolizei St.Gallen seit dieser Woche kostenlose Parkmöglichkeiten für medizinisches Personal und Ärzte an: https://www.stadt.sg.ch/news/13/2020/03/parkierung-waehrend-ausserordentlicher-lage.html. Da gerade die Busse auf den insgesamt vier Linien des Kantonsspitals stark besetzt sind, erleichtert dieses Angebot allenfalls gewissen Berufsgruppierungen das Umsteigen vom ÖV auf das Auto.
  • M.R. 22. März 2020 08:01
    Guten Tag

    Ich habe festgestellt, dass einige Busfahrer bei jeder Haltestelle halten und die Türe öffnen ohne dass jemand "Halt" gedrückt hat. Auch wenn man an der Haltestelle wartet, öffnen sie die Türen ohne, dass man den Knopf drücken muss. Das ist wirklich sehr kundenfreundlich in der aktuellen Situation. Andere Busfahrer machen es jedoch nicht. Was gilt nun? Kann ich mich darauf verlassen, dass der Bus hält, auch wenn ich nicht drücke?
  • Stadt St.Gallen 23. März 2020 11:04
    Danke für Ihre Nachfrage. Die schweizweit einheitliche Vorgabe, an welche sich auch die VBSG hält, lautet: «An Haltestellen, an denen angehalten werden muss oder Halt zum Ein- und Aussteigen angefordert wurde, sind mit Ausnahme der vordersten Türe jeweils sämtliche Türen zu öffnen. Ziel: Reisende müssen so wenig Türknöpfe drücken.»

    Das heisst, der Halt zum Aussteigen muss angefordert werden. Mindestens ein Fahrgast muss den Haltewunsch drücken. Dies kann z.B. mit dem Ellbogen oder einem Papiertaschentuch geschehen. Andere Fahrgäste müssen dann nicht mehr drücken, da auf dem Bildschirm das Stopp-Signal ersichtlich ist.

    Da die Fahrgäste sich auch an den Haltestangen, den Sitzen oder den Handläufen an den Türen festheben, müssen nach Ankunft am Ziel die Hygienevorschriften des Bundes befolgt werden.

    Falls die Weisung nicht eingehalten werden sollte, danken die Verkehrsbetriebe St.Gallen für eine Meldung unter www.vbsg-support.ch mit Angabe der Linie, der Fahrtrichtung und der genauen Abfahrtszeit an der Haltestelle.
  • Anonymous 21. März 2020 12:23
    Vorschlag Linien 9/10: den 9er von Osten von UNI-Gatterstrasse von Varnbühlstr. Über die Dufourstrasse-Haltestelle Tigerbergstrasse- Röteli (wie früher)- Schoren- Hölzli-Bahnhof führen. Den 10er Bahnhof-Röteli einsparen, damit wäre auch das Sonntagsbedürnis im Gebiet gedeckt. Umsteigemöglichkeiten Haltestelle Tigerbergstrasse für Strecke Bahnhof-Röteli. Es wäre so einfach, wenn man nur wollte !!!
    Wilfried Erni, Dufourstrasse 73 9000 St. Gallen
  • Charlie Steiger 20. März 2020 08:26
    Danke