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Medienmitteilungen

06. April 2021, 08:54 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Kampagne zur Rücksichtnahme zwischen Velofahrenden und zu Fuss Gehenden

In Begegnungszonen ist das Velofahren grundsätzlich erlaubt. Es gilt jedoch Tempo-20 und Vortritt für die Fussgängerinnen und Fussgänger. Immer wieder kommt es gerade in der Altstadt dazu, dass Velofahrende zu schnell unterwegs sind und kaum Rücksicht auf die zu Fuss Gehenden nehmen. Mit der Kampagne «Rücksicht» möchte die Stadt St.Gallen ab April 2021 auf diese Thematik aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.

Kampagne Rücksichtnahme Velo Zufuss Gehende Visualisierung

Im April 2021 startet die Kampagne «Rücksicht» der Stadt St.Gallen. Die Stadtpolizei St.Gallen organisiert diese gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt St.Gallen. Velofahrende und zu Fuss Gehende sollen darauf aufmerksam gemacht werden, gerade in Begegnungszonen Rücksicht aufeinander zu nehmen. Die Aktion beinhaltet Bodenmarkierungen und präventive Präsenz der Stadtpolizei, wobei Velofahrende mittels Flyern zur Rücksichtnahme aufgefordert werden. Die Bodenmarkierungen werden an insgesamt sieben Standorten angebracht. Fünf in der Altstadt und nahen Umgebung sowie zwei bei der SBB-Sitterbrücke im Westen der Stadt, wo das Begegnen von Velofahrenden und zu Fuss Gehenden aufgrund der engen Platzverhältnisse schwierig ist. Zusätzlich werden auch auf den Social-Media-Kanälen der Stadtpolizei St.Gallen Tipps und Regeln zum Umgang zwischen Velofahrenden und zu Fuss Gehenden geteilt. Diese lauten wie folgt:

▪       Mit dem Velo in den belebten Begegnungszonen nur im Schritttempo fahren.

▪       Als Velofahrer früh genug auf sich aufmerksam machen und nicht zu nahe an zu Fuss Gehenden vorbeifahren.

▪       Begegnungszonen mit hohem Fussgängeraufkommen während der Rushhour mit dem Velo nach Möglichkeit umfahren.

Die Kampagne «Rücksicht» wird durch die Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee im Rahmen von «Clevermobil» unterstützt. In vergangenen Jahren wurde die Kampagne bereits erfolgreich in anderen Städten durchgeführt.

 

2 Kommentare
  • Karolina Staniszewski 06. April 2021 22:22
    Nette Kampagne, mehr adäquate Velowege würden das Problem entschärfen.
    1 Antwort » Antworten
  • Peter Walser 07. April 2021 12:42
    Die Velofahrer noch mehr verwöhnen?
    0 Antworten » Antworten