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Medienmitteilungen

13. September 2021, 09:21 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Baustart im Freibad Rotmonten verzögert sich

Im Frühjahr 2021 gingen nach Einreichung des Baugesuches zur Sanierung des Hauptgebäudes im Freibad Rotmonten zwei Einsprachen ein. Nach der Bearbeitung der beiden Einsprachen musste die Baubewilligung neu aufgelegt werden. Aufgrund dieser Verzögerung muss die Sanierung im Freibad Rotmonten nun verschoben werden und kann nicht wie geplant am 13. September 2021 starten.

Modell des sanierten Hauptgebäudes im Freibad Rotmonten

In seiner Sitzung vom 23. März 2021 beschloss das Stadtparlament den Ausführungskredit zur Sanierung des Hauptgebäudes im Freibad Rotmonten in Höhe von 1'602'000 Franken. Ende April 2021 reichte das Hochbauamt das Baugesuch ein. Im Baubewilligungsverfahren kam es zu zwei Einsprachen. Nach Gesprächen zwischen den Projektbeteiligten und den Einsprechenden wurde eine Einsprache zurückgezogen. Die zweite Einsprache wurde von der Baubewilligungskommission am 20. August 2021 abgewiesen und das Sanierungsprojekt wurde bewilligt. Die Baubewilligung liegt den am Verfahren Beteiligten seit dem 3. September 2021 schriftlich vor. Verstreicht die 14-tägige Rekursfrist nach Zustellung der Bewilligung ungenutzt, wird die Baubewilligung rechtskräftig.

Der Baustart, der am 13. September 2021 vorgesehen war, kann aufgrund dieser Umstände nicht mehr eingehalten werden. Die verbleibende Winterpause reicht für die vorgesehenen Baumassnahmen nicht aus. Die Realisierung wird damit nicht vor der Winterpause 2022/23 erfolgen. Sollte die Baubewilligung juristisch angefochten werden, könnte es zu einer weiteren Verzögerung kommen. Unaufschiebliche Unterhaltsmassnahmen werden auf die Sommersaison 2022 umgesetzt.

 

2 Kommentare
  • Andi L 26. September 2021 14:46
    Sehe ich das richtig, dass, wenn keine weiteren Einsprachen kommen sich der Baustart um rund 5 Tage verzögern würde und darum die Wintersaison nicht mehr ausreichen soll? Ob ein Weiterziehen erfolgt sollte ja herauszufinden sein, weil dann das Vorgehen Sinn machen würde.
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 27. September 2021 09:39
    Da der Ausgang der Rekursfrist ungewiss war, konnten seitens Stadt noch keine Werkverträge abgeschlossen werden. Der Abschluss dieser Verträge sowie die Vorbereitungsarbeiten der externen Firmen braucht etwas Zeit, bevor effektiv mit den Bauarbeiten gestartet werden kann. Das heisst, die Arbeiten hätten sich in Richtung Winter verschoben. Solche Bauarbeiten vor den Wintermonaten sind nicht ideal, da aufgrund der ungewissen Witterung das Kosten- und Terminrisiko steigt.

    Es steht nun fest, dass kein Rekurs ergriffen worden ist. Aus diesem Grund können die Bauarbeiten auf den September 2022 hin geplant werden.
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