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Medienmitteilungen

01. September 2022, 10:05 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Erhöhung der Elektrizitätspreise für das Jahr 2023

Die europäische Energiekrise wirkt sich markant auf die Strompreise aus. Die Erhöhung für die Kundschaft der St.Galler Stadtwerke beläuft sich auf 24 bis 30 Prozent.

Stromzähler

In den vergangenen zwölf Monaten sind die Elektrizitätspreise europaweit angestiegen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Unter anderem führen die unsichere geopolitische Lage in Europa, die hohen Gaspreise, Ausfälle der Kernkraftwerke in Frankreich sowie tiefe Wasserstände der Schweizer Stauseen zu einer zunehmenden Nachfrage bei geringerem Angebot auf den Energiemärkten.

Die gestiegenen Marktpreise sowie eine kalkulatorische Unterdeckung bei den Energieprodukten sorgen dafür, dass die Preise für die St.Galler Stromprodukte steigen.

Im Weiteren steigen die Netzkosten der vorgelagerten Netzebenen von Axpo und Swissgrid. Auch die Systemdienstleistungen der Swissgrid erhöhen sich. Insgesamt resultiert eine Kostensteigerung von rund 4.6 Millionen Franken, welche in die Netzkostenkalkulation eingeflossen ist.

Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt (ElCom-Verbrauchskategorie H4) beträgt die Preiserhöhung monatlich 23.70 Franken.

In untenstehendem PDF ist eine Übersicht der entstehenden Veränderungen für die verschiedenen Verbrauchskategorien (inkl. MWST) sowie für die Vergütungsansätze für eingespeisten Strom (bis Ende 2022 und ab Januar 2023).

 

8 Kommentare
  • M. Nagel 06. September 2022 20:36
    Werden die Vergütungen für die Solar Community auch erhöht?
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 07. September 2022 13:25
    Ja, der Gegenwert des Abzuges für Ihre «Solar Community»-Einheit entspricht immer dem von Ihnen gewählten Stromprodukt. Deshalb erhöht sich jetzt auch die Vergütung für Ihre Solarstrom-Einheit.
    1 Antwort » Antworten
  • S. Matuschek 07. September 2022 17:58
    D.h. was genau? Wir erhalten weniger Gutschrift? Wir müssen mehr zahlen und erhalten weniger Gutschrift?
    wir haben 2 Solarpanel der Solar Community Lerchenfeld.
    Bitte für Laien etwas Genauer erklären, gerne anhand der 2 Solarpanel als Bsp. vielen Dank!
    1 Antwort » Antworten
  • St.Galler Stadtwerke 08. September 2022 11:56
    Guten Tag. Pro Solarstrom-Einheit werden jährlich 100 Kilowattstunden von der Stromrechnung abgezogen. In Ihrem Fall sind es also 200 Kilowattstunden, die Sie nicht bezahlen müssen. Dadurch, dass die Elektrizitätspreise steigen, steigt auch der Gegenwert dieser 200 Kilowattstunden. Das bedeutet, dass wir Ihnen auf Ihrer nächsten Jahresabrechnung für die zwei Einheiten der «St.Galler Solar Community» einen höheren Frankenbetrag abziehen als im Vorjahr. Falls Sie Fragen zu unseren Tarifen oder zur «St.Galler Solar Community» haben, dürfen Sie sich gerne an unseren Kundendienst (0848 747 900 oder kundendienst@sgsw.ch) wenden.
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  • S. Matuschek 06. September 2022 14:13
    Warum fehlt ausgerechnet die exemplarische Berechnung für eine 3.5-Zi.-Wohnung?
    Bitte PDF mit 3.5-Zi.-Wohnung updaten, danke
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 07. September 2022 11:34
    Die Preisbeispiele beruhen auf den Verbrauchskategorien der eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom). Eine Kategorie für 3.5-Zimmer-Wohnungen hat die Elcom nicht vorgesehen. Gerne können Sie aber für Ihre Wohnsituation den Preisrechner der St.Galler Stadtwerke verwenden. Klicken Sie dazu auf die Webseite der SGSW (https://www.sgsw.ch/home/strom.html) auf das von Ihnen gewählte Stromprodukt. Der Rechner befindet sich direkt unter der Zusammensetzung des Stromprodukts.
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  • David Jud 01. September 2022 16:02
    Ich verstehe nicht, weshalb die Netzkosten auch steigen. Das Netz wird ja durch die von Ihnen genannten Faktoren nicht teurer.
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 02. September 2022 16:25
    Die Berechnung der Netzpreise erfolgt nach einer von der Regulierungsbehörde vorgegebenen Methodik. Die Netzkosten steigen insgesamt um 4,6 Mio. CHF, dies unter anderem, weil die Kosten der Wirkverluste bei höheren Energiepreisen ebenfalls steigen.
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