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Medienmitteilungen

23. November 2022, 08:25 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Nora Rekade «BIGGIE BIGGIE HEAVY HEAVY»

Nora Rekade zeigt ihre aktuellen Werke vom 25. November bis 18. Dezember 2022 im Rahmen der städtischen Ausstellung im Architektur Forum Ostschweiz. Die Vernissage findet am Donnerstagabend, 24. November 2022, um 18.30 Uhr statt. Nora Rekade hat 2021 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten.

Bild von Nora Rekade

Kraftvoll auf Karton aufgetragene Farbe, herabrinnende Tropfen und ineinanderfliessende Töne – Nora Rekade malt schnell und mit einem sicheren Gespür für Farbe und Material. Die Künstlerin zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung im St.Galler Lagerhaus eine Serie von Sonnenuntergängen.

Die auf- oder untergehende Sonne ist durch Urlaubsfotos, Social Media und Hobbymalerei zum meisttrivialisierten Landschaftsmotiv geworden. Nora Rekade gelingt es durch ihre unprätentiöse und eindringliche künstlerische Auseinandersetzung, dem Motiv neue künstlerische Ausstrahlung zu verleihen. Der Sonnenuntergang ist nicht länger an eine konkrete Landschaft gebunden, sondern kann weit über das eigentliche Motiv hinaus Erinnerungsbilder und Stimmungen transportieren.

Wiederkehrende Elemente in Nora Rekades Werk sind Details des menschlichen Gesichtes und Darstellungen von Händen. Im Herbst 2021 arbeitete Nora Rekade im Gastatelier der Stiftung Sitterwerk und übertrug dort ein gemaltes Händepaar im offenen Metallguss in eine Plastik. Wie die Sonnenuntergänge deuten diese Hände weit über ihr Erscheinungsbild hinaus. Die Künstlerin bildet nicht die Anatomie ab, sondern versteht Hände und Gestus als universell funktionierendes Zeichen.

Nora Rekade, Jahrgang 1977, studierte 2005 bis 2011 an der Akademie der Bildenden Künste Wien Performative Bildhauerei und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Sie schloss das Studium der Philosophie an der Universität Wien ab und kehrte anschliessend nach St.Gallen zurück. Hier und in der Region sind ihre künstlerischen Arbeiten seither regelmässig in Ausstellungen zu sehen, so beispielsweise im Zeughaus Teufen, in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell sowie im Nextex oder im Hiltibold.

 

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