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Medienmitteilungen

21. November 2022, 08:52 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Städtepartnerschaft: Auslandhilfe-Projekt von 2021 wird vorzeitig beendet

Das von der Städtepartnerschaft Schaffhausen – Frauenfeld – St.Gallen – Winterthur unterstützte Projekt «My Body, My Right, My Future» der Stiftung «Horyzon» muss vorzeitig beendet werden. Grund dafür sind Schwierigkeiten zwischen der Stiftung und ihrer Partnerorganisation vor Ort im Südsudan. Die Stiftung erstattet die noch nicht eingesetzten Beiträge nun zurück.

Auf dem Schulgelände in Yambio 2020

Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur und St.Gallen arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. Jährlich nehmen die Städte Gesuche von Hilfsprojekten entgegen. Ein Fachgremium prüft diese anhand festgelegter Auswahlkriterien und legt sie den jeweiligen Stadträten zur Entscheidung vor. 2021 hat die Städtepartnerschaft das Projekt «My Body, My Right, My Future» der Stiftung Horyzon in Zusammenarbeit mit der Organisation YWCA Südsudan mit insgesamt CHF 275’000 unterstützt.

Davon entfielen auf CHF 108‘000 auf Winterthur, CHF 84‘000 auf St.Gallen, CHF 48‘000 auf Schaffhausen und CHF 35‘000 auf Frauenfeld. Das Geld wurde im ersten Quartal 2022 an Horyzon überwiesen. Nun hat die Stiftung die Städtepartnerschaft informiert, dass sie das Projekt und die Zusammenarbeit mit YWCA Südsudan vorzeitig beenden wird. Folgende Gründe haben dazu geführt:

  • Covid-bedingte Reisebeschränkungen und Verschlechterung der Sicherheitslage im Südsudan und daher erschwerte Bedingungen für die Projektbegleitung
  • Wechsel in der Leitung von YWCA Südsudan und damit verbundene mangelhafte Kommunikation sowie sehr späte Resonanz auf Nachfragen
  • Schwächen in der Budgetierung des Projekts seitens YWCA Südsudan sowie Nichteinhaltung von Fristen in den Abrechnungsperioden

Die Städtepartnerschaft dankt der Horyzon für die einwandfreie, offene und transparente Kommunikation zum Vorgehen und zum Stopp weiterer Zahlungen. Die Stiftung Horyzon wird nun die noch nicht eingesetzten Unterstützungsgelder von CHF 177'672 zurückerstatten. Die Stadt St.Gallen übernimmt die Rückführung der Teilbeträge an die Partnerstädte. Der Anteil der Stadt St.Gallen wird für die städtische Auslandhilfe eingesetzt.

 

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