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Medienmitteilungen

25. Januar 2024, 10:46 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Wo braucht die Stadt St.Gallen neue Veloabstellplätze?

Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung, sich zum bestehenden Veloabstellkonzept zu äussern. An welchen Orten sollen bestehende Abstellplätze aufgewertet, erweitert oder neue realisiert werden? Die Umfrage erfolgt pro Quartier auf der e-Mitwirkungsplattform und wird bis Ende Jahr sukzessive auf alle Quartiere ausgedehnt werden.

Veloabstellplatz

Der Anteil des Veloverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in der Stadt St.Gallen soll deutlich erhöht werden. Dies strebt die Velo-Initiative an, welche im Mai 2021 vom Stadtparlament angenommen wurde. Dafür wurde ein Rahmenkredit von 15 Millionen Franken bewilligt, mit welcher die Infrastruktur für die Velos zu verbessern ist. Eines der Projekte ist die Umsetzung des Veloabstellplatzkonzepts. Auf dem ganzen Stadtgebiet sollen komfortable öffentliche Veloabstellanlagen mit einem hinreichenden Abstellplatzangebot angeboten werden.

Mitwirkung in den Quartieren

Das von der Stadt im Jahr 2018 erarbeitete Veloabstellplatzkonzept wird nun quartierweise umgesetzt. Um den Bedarf an Veloabstellplätzen aus Sicht der Nutzenden zu ermitteln, führt die Stadt in den kommenden Monaten in allen Quartieren Onlineumfragen durch. Interessierte Personen können auf der e-Mitwirkungsplattform der Stadt St.Gallen auf dem Stadtplan den gewünschten Standort, die gewünschte Grösse der Veloabstellanlage und Bemerkungen angeben. Die Rückmeldungen der Bevölkerung werden anschliessend mit dem bestehenden Veloabstellplatzkonzept abgeglichen und auf ihre Machbarkeit geprüft. In der Folge werden an geeigneten Orten bestehende Abstellplätze aufgewertet, erweitert oder neue gedeckte oder ungedeckte Veloabstellplätze realisiert.

Die Partizipation zum Quartier Lachen ist bis am 3. März 2024 online und diejenige für das Quartier Südost bis am 17. März 2024.

 

3 Kommentare
  • Cornelia 04. Februar 2024 20:08
    Ich hätte gerne beim Spar Wolfganghof einen Veloabstellplatz
    0 Antworten » Antworten
  • Simon Schlauri 31. Januar 2024 09:32
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Gestern stand in der Zeitung, dass es eine Umfrage gebe. Nach langer vergeblicher Suche auf der Website und einem Anruf aufs Tiefbauamt hat man mir nun verraten, wie ich hier mitmachen kann. Nun stelle ich fest, dass mein Quartier dann irgendwann später drankommt...

    Folgendes:

    - Geben Sie in der Medienmitteilung doch nächstes Mal den Link an, wo man mitmachen kann. Dann wird das auch in den Zeitungen übernommen und die Leute finden Sie auch.

    - Mit der zeitlichen Staffelung erreichen Sie, dass in den nächsten Quartieren sicher niemand mehr mitmacht, weil man gar nicht mehr mitbekommt, dass man jetzt dran wäre (oder machen Sie dann jeweils noch eine Medienmitteilung?)

    - Warum genau muss ich ein Konto eröffnen, damit ich auf dieser Plattform mitmachen kann? So schrecken Sie gleich auch 80% der Leute ab, weil man sich lieber nicht exponieren will. Was verlieren Sie eigentlich genau, wenn Sie eine anonyme Teilnahme ermöglichen?

    Generell: Ich bin nicht Verwaltungsmitarbeiter mit Innensicht, der alles schon weiss, sondern normaler Einwohner von St. Gallen. Ich kenne mich nicht aus mit diesen Dingen. Wenn Sie wollen, dass ich einen Input gebe, nehmen Sie doch meine Perspektive ein und schreiben Sie die Sachen schon in der Medienmitteilung so, dass man auf Anhieb versteht, worum es geht, und wie, wann und wo man sich beteiligen kann. Dann verstüdelet man nicht 20 Minuten damit, herumzutelefonieren. So verscheuchen Sie nämlich auch die interessierten Leute gleich wieder.

    Freundliche Grüsse

    Simon Schlauri

    PS. Ich arbeite in der Gegend Bank-/Schmiedgasse und vermisse dort einen Veloabstellplatz. Stelle das Velo jetzt halt jeweils irgendwo beim Grüningerplatz ab, wo es die schöne Altstadt verunstaltet. Es gäbe aber einzwei Hinterhöfe in der Gegend, die vielleicht für Abstellplätze geeignet wären, zum Beispiel links vom "Neugässli" oder links vom Verwaltungsgericht. Vorteil: Die Velos stören dort nicht, weil man sie nicht auf Anhieb sieht. Mit einer Tafel vorne dran könnte man ja im Gegenzug auf die etwas versteckte Parkgelegenheit hinweisen. Nur so als Idee.

    Ich hoffe, Sie nehmen das jetzt schon auf, obwohl die Altstadt noch gar nicht dran ist :-)
    1 Antwort » Antworten
  • Stadt St.Gallen 01. Februar 2024 17:23
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Die Medienmitteilung hat einen Link auf die Partizipationsplattform enthalten. Wir können nicht steuern, was die Medien in welcher Form übernehmen. Ebenfalls finden Sie den Link auch auf dieser Newsmeldung auf unserer Webseite. Wenn Sie sich auf der Partizipationsplattform anmelden, können sie für Ihr Quartier bequem den Newsletter abonnieren. So erhalten Sie jeweils eine E-Mail, wenn eine neue Mitwirkung eröffnet wurde, welche ihr Quartier betrifft. Dies gilt natürlich auch für die kommenden Umfragen zu den Veloabstellplätzen. Eine anonyme Rückmeldung ist nicht möglich, das hat mehrere Gründe: Erstens können wir die Teilnehmenden so kontaktieren, wenn wir Rückfragen haben, oder wenn die Rückmeldungen bearbeitet wurden. Zweitens können wir «missbräuchliche» Eingaben einschränken. Das schont die Ressourcen und ermöglicht es den Fachpersonen, sich auf die ernsthaften Rückmeldungen zu konzentrieren. Das gestaffelte Vorgehen wurde gewählt, damit sich die Mitarbeitenden des Tiefbauamts intensiver mit den einzelnen Quartieren auseinandersetzen können. Ihren Input zu Abstellmöglichkeiten in der Altstadt haben wir dem Tiefbauamt weitergeleitet.
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