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Medienmitteilungen

29. August 2025, 10:05 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Leichter Anstieg der Strompreise ab 1. Januar 2026

Trotz günstigerer Beschaffungskosten steigen die Strompreise ab nächstem Jahr leicht an. Grund dafür sind Mehrkosten für Ausgleichsenergie, Effizienzmassnahmen und Netznutzung sowie eine bestehende Unterdeckung.

SGSW Stromzähler

Der Strompreis in der Grundversorgung besteht aus den drei Komponenten Energietarif, Netznutzungstarif sowie den gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben an Bund und Gemeinwesen. Der Netznutzungstarif deckt die Kosten für das Verteilnetz und die allgemeinen Systemdienstleistungen der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid. Hinzu kommt die vom Bund bereitgestellte Winterstromreserve.

Beim Energietarif führen Mehrkosten für die Ausgleichsenergie, für die Umsetzung der Energieeffizienzmassnahmen nach Vorgaben des Bundes sowie eine Unterdeckung aus früheren Jahren dazu, dass diese trotz günstigerer Beschaffungskosten bei der Aktionärs- und Terminmarktenergie nicht gesenkt werden können. Deshalb bleibt der Energietarif unverändert.

Netzseitig sind die Kosten insbesondere wegen der gesetzlich vorgegebenen Installation von Smart Metern gestiegen.

Weiter schreibt der Gesetzgeber den separaten Ausweis der Messkosten vor. Diese müssen als monatliche Gebühr pro Messpunkt verrechnet werden. Als weitere Änderung wird der Grundpreis für Einfachtarif und Doppeltarif künftig gleich viel kosten.

Für einen durchschnittlichen Haushalt haben diese Änderungen jährliche Mehrkosten von zwischen CHF 50 und CHF 75 zur Folge.

 

 
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2 Kommentare
  • Chrigel Neff 09. September 2025 19:52
    Die Standard-Antworten, weshalb etwas nicht günstiger wird, obwohl es günstiger wird am Markt. Defacto, wie bei sovielen anderen Anbietern, leere Floskeln. Fakt ist: Der Energiebetrieb SAK/SGSW oder wer auch immer leistet sich zuviel und ist deshalb zu teuer im Unterhalt.
  • St.Galler Stadtwerke 10. September 2025 11:21
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Unsere Kalkulationen folgen strengen gesetzlichen Vorgaben. Die aktuellen Anpassungen sind nicht auf höhere Ausgaben im Betrieb zurückzuführen, sondern auf klar definierte externe Faktoren: Mehrkosten bei der Ausgleichsenergie, Effizienzmassnahmen gemäss Bundesvorgaben, die gesetzlich vorgeschriebene Einführung von Smart Metern sowie eine Unterdeckung aus vergangenen Jahren. Zudem schreibt der Gesetzgeber neu vor, die Messkosten separat auszuweisen. Wir setzen alles daran, die Preise für unsere Kundinnen und Kunden so stabil wie möglich zu halten und Transparenz über die Zusammensetzung der Tarife zu schaffen.