In Anbetracht globaler Konflikte und gesellschaftlicher Herausforderungen steht die diesjährige interreligiöse Feier zum Eidgenössischen Bettag unter dem Thema «Frieden und Demokratie». Ziel ist es, das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen zu fördern und ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung in unserer Gesellschaft zu setzen.
Die interreligiöse Feier gründet auf der im Jahre 2005 von mehreren Kirchen, Religionsgemeinschaften sowie Kantons- und Stadtregierung gemeinsam unterzeichneten «St.Galler Erklärung». Diese Erklärung bekräftigt demokratische und rechtsstaatliche Werte als Grundlage für ein friedliches Miteinander. Die «St.Galler Erklärung» feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen und wird zum ersten Mal von Vertretenden des tibetischen Buddhismus unterzeichnet. Das Schlusswort hält Christian Rutishauser SJ, Professor für Judaistik und Theologie der Universität Luzern.
Diese breit abgestützte interreligiöse Feier zum Eidgenössischen Bettag ist in der Schweiz einzigartig. Willkommen sind alle Menschen, unabhängig ihres Glaubens, die ein Zeichen für den Frieden setzen wollen. Es laden ein: die christlichen Kirchen, die islamischen Gemeinden, lokale Vertretungen des Judentums, Buddhismus, Hinduismus, Sikhismus, Aleviten und Bahá’í aus der Stadt St.Gallen und der Region.
Stadträtin Sonja Lüthi und Regierungsrätin Laura Bucher werden die Feier eröffnen und begleiten. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem Apéro und der Möglichkeit zur Unterzeichnung der «St.Galler Erklärung» eingeladen. Die interreligiöse Bettagsfeier setzt den Schlusspunkt der diesjährigen kantonalen interreligiösen Dialog- und Aktions-Woche 2025.
Weitere Informationen: www.bettagstgallen.ch neues Fenster
