Fast jede zehnte Person in der Schweiz betreut zu Hause eine angehörige Person. Diese Arbeit findet häufig im Verborgenen statt. Mit der Christbaum-Aktion macht die Stadt St.Gallen sichtbar, wie viele Menschen im Alltag Angehörige betreuen und welche Belastungen, aber auch Ressourcen damit verbunden sind.
Aktion Christbaum Klosterplatz
Rund 400 transparente Taschen schmücken dieses Jahr den Christbaum auf dem Klosterplatz. Der geschmückte Baum symbolisiert die grosse Anzahl von Menschen, die zu Hause pflegen und betreuen. Sichtbarkeit schafft Bewusstsein und kann dabei helfen, sowohl Unterstützung anzubieten als auch einzufordern. Die Initiative ist Teil der Strategie «Alter und Gesundheit 2030» und wird von zahlreichen Organisationen und Vereinen unterstützt. Begleitet wird die Aktion von einer Plakatkampagne, die die Botschaft in den öffentlichen Raum trägt.
Entlastungsangebote in St.Gallen
In der Stadt St.Gallen gibt es eine Vielzahl an Entlastungsangeboten für betreuende und pflegende Angehörige. Die Stadt St.Gallen bietet auf ihrer Webseite einen Überblick über alle Entlastungsangebote in der Stadt.
01. Dezember 2025, 10:56 Uhr | Bereich Medienmitteilungen
Mehr Sichtbarkeit für pflegende und betreuende Angehörige
In diesem Jahr steht der Christbaum auf dem Klosterplatz im Zeichen von Menschen, die zu Hause Angehörige unterstützen. Rund 400 transparente Taschen machen auf die wertvolle und oft unsichtbare Arbeit dieser Personen aufmerksam. Die Stadt St.Gallen hat das Projekt initiiert, das von zahlreichen Organisationen und Vereinen unterstützt wird.
1 Kommentare
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Das Anliegen der diesjährigen Dekoration mag sicherlich gerechtfertigt sein. Ob der Weihnachtsbaum aber der richtige Platz dafür ist? Der Weihnachtsbaum mit seinen Lichtern hat bereits eine wichtige und wunderbare Botschaft! Jesus ist auf die Welt gekommen um den verlorenen Menschen Rettung zu bringen, damit es in den Herzen der Menschen wieder Licht werden darf.
So ist der Weihnachtsbaum ein Symbol der Liebe Gottes und sollte nicht für andere Anliegen "missbraucht" werden. Allen frohe Weihnachten!0 Antworten Antworten
