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Medienmitteilungen

21. Januar 2026, 09:20 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Unterkunft für Obdachlose wird gezielt gestärkt

​Die Zahl der wohnungs- und obdachlosen Menschen nimmt zu und betrifft zunehmend auch neue Personengruppen. Die Stadt St.Gallen reagiert darauf mit einer Weiterentwicklung des bewährten Angebots im Haus zur Grünhalde und stärkt insbesondere die psychosoziale Unterstützung.

Haus zur Grünhalde

​Die Zahl der wohnungs- und obdachlosen Menschen hat sowohl in der Stadt St.Gallen als auch schweizweit in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders betroffen sind zunehmend Frauen sowie Personen mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen, oft in Kombination mit einer Suchterkrankung. Auffällig ist zudem, dass auch Personen mit einem bescheidenen Einkommen, wie beispielweise einer IV-Rente, vermehrt von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffen sind. Ebenfalls zunehmend ist die Zahl Hilfesuchender aus anderen Gemeinden.  

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Überprüfung und Weiterentwicklung des Angebots 

​Vor diesem Hintergrund wurde das Angebot des Haus zur Grünhalde mit seiner Unterkunft für Obdachlose (UFO) sowie dem betreuten Wohnen (BWG) überprüft. Das bestehende Angebot hat sich bewährt und wird neu durch eine psychosoziale Begleitung ergänzt. Diese stellenneutrale Ergänzung verstärkt alltagsnahe und niederschwellige Hilfsangebote und setzt präventiv noch vor einem allfälligen Wohnungsverlust ein. Das Betriebskonzept und die betreffenden Reglemente wurden überarbeitet und vom Stadtrat am 16. Dezember 2025 verabschiedet.  

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​Angepasste Tarife  

​Mit dem neuen Betriebskonzept wurden auch die Tarife per 1. Januar 2026 neu festgelegt. Während die Tarife für Personen aus der Stadt St.Gallen gesenkt werden, werden diejenigen für Auswärtige sowie Personen mit Rente und Ergänzungsleistungen erhöht.  

 

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