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Medienmitteilungen

10. Februar 2026, 10:37 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

Grünes Licht für Riet II: RWSG baut zweites Seewasserwerk in Goldach

Die Aktionärspartner der RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG haben dem Bau des neuen Seewasserwerks Riet II in Goldach und dem neuen Kostenverteilungsmodell zugestimmt. Damit kann das zweite Standbein der regionalen Trinkwasserversorgung realisiert werden. Das Projekt stärkt die Versorgungssicherheit der Stadt und Region St.Gallen langfristig.

Visualisierung Neubau Riet II

Neben dem Seewasserwerk Frasnacht existiert keine unabhängige zweite Bezugsquelle für die Wasserversorgung der zwölf Ostschweizer Partnergemeinden. Damit sind die bundesrechtlichen Vorschriften zur Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen nicht erfüllt. Die RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG hat deshalb den Bau eines zweiten Seewasserwerks in Goldach beschlossen. Damit können über 150'000 Menschen in der Stadt und Region St.Gallen auch in Notlagen zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden.

Die zwölf Aktionärspartner der RWSG haben sich einstimmig für den Bau des Seewasserwerks Riet II sowie für das das neue Kostenverteilungsmodell ausgesprochen. Die Baubewilligung liegt vor.

Das neue Seewasserwerk Riet II

Das Seewasserwerk Riet II entsteht am Standort des bestehenden Hochdruckpumpwerks Riet in Goldach und wird im Jahr 2029 in Betrieb gesetzt. Die Baukosten betragen rund CHF 60 Mio. Die Kosten werden auf Basis des neuen Verteilungsmodells auf die Partner verteilt, welche sie später mit dem Wasserpreis verrechnen werden.

RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG

Die RWSG stellt die Versorgung mit Trink-, Brauch- und Löschwasser für über 150'000 Menschen in der Region sicher und ist von der Fassung des Rohwassers über die Aufbereitung bis hin zum Transport verantwortlich. Die Hauptaufgabe der RWSG besteht darin, den Betrieb der Seewasserwerke in Frasnacht und künftig in Goldach sowie des Hochdruckpumpwerks Riet in Goldach samt den dazugehörigen Transportanlagen sicherzustellen. Zwölf Ostschweizer Partner sind an diesem Unternehmen beteiligt: Abtwil-St.Josefen, Andwil-Arnegg, Arbon, Engelburg, Goldach, Gossau, Herisau, Mörschwil, Rorschach, St.Gallen, Speicher, Teufen.

 

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