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Stadtpolizei

26. April 2020, 12:26 Uhr | Bereich Stadtpolizei

Polizisten beschimpft, bedroht und angegriffen

Am Samstagabend (25.04.2020) wurde eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen anlässlich einer Personenkontrolle beim Hauptbahnhof von Jugendlichen beschimpft, bedroht und angegriffen. Zwei Jugendliche wurden vorübergehend festgenommen. Sie und zwei weitere werden zur Anzeige gebracht.

Symbolbild: Verhaftung

Am Samstagabend um 22:45 Uhr suchte eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen im Rahmen der Durchsetzung der Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus beim Hauptbahnhof das Gespräch mit einer Gruppe von fünf Jugendlichen, welche den Mindestabstand von zwei Metern nicht einhielten. Die Jugendlichen zeigten sich sehr unkooperativ und uneinsichtig. Unter anderem hielten sie sich nicht an die Weisungen der Polizei, worauf einer der Jugendlichen durch einen Polizisten etwas zur Seite geführt werden sollte. Dabei wehrte sich der 13-Jährige derart, dass sowohl er wie auch der Polizist zu Boden gingen. Trotz der Aufforderung Abstand zu halten, beabsichtigte ein anwesender 17-Jähriger, den am Boden liegenden Polizisten gegen den Kopf zu treten. Der 17-Jährige konnte im letzten Moment durch einen heraneilenden Sicherheitsmitarbeitenden von dem Tritt gegen den Kopf abgehalten werden. Danach traf die angeforderte Verstärkung ein, worauf zwei involvierte Jugendliche flüchteten. Da die Personalien bereits zu Beginn der Personenkontrolle erhoben wurden, konnten sie kurze Zeit später ausfindig gemacht werden. Während des Vorfalls wurden die beiden Stadtpolizisten massiv beschimpft und mit dem Tod bedroht. Verletzt wurde niemand.

Der Jugendstaatsanwalt verfügte die Einvernahme von vier involvierten Jugendlichen, zwei Schweizer und zwei Libanesen, im Beisein der Eltern. Da die Eltern des 13- und 17-Jährigen nicht zeitnah zur Einvernahme erscheinen konnten, wurden die beiden vorübergehend festgenommen. Die involvierten Jugendlichen werden durch die Stadtpolizei St.Gallen zur Anzeige gebracht.

 
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8 Kommentare
  • H.k 27. April 2020 13:52
    Die 2 Schweizer gehören in eine Anstalt für schwer Erziehbare die Ausländer ausgewiesen aus der Schweiz
  • ano nym 27. April 2020 14:09
    Und sowas war im Berner Jura der "Tessenberg" oder bekannt auch unter dem Namen Jugendheim Prêles oberhalb Twann. Das war die Institution die nicht gebäbelt hat, ich habe dort gearbeitet. Leider gibt es diese Institition nicht mehr.
  • Unglaublich! 27. April 2020 08:24
    Unglaublich. Schockierend. Inakzeptabel. Das Gewaltmonopol obliegt der Polizei. Wenn sich nun schon Kinder (!) so verhalten, wir deutlich, wie unsere -in dieser Beziehung- laschen Gesetze KEINE Wirkung besitzen. "Jugendstaatsanwaltschaft" tönt gut - aber auch dort werden die Jugendlichen mit Samthandschuhen angefasst. Einige Sozialstunden und Gespräche... Ein Affront für alle Beamtinnen und Beamten, die sich so ziemlich alles bieten lassen müssen. Und ein Armutszeugnis für die Schweiz! Wer sich so gegenüber von PolizistInnen verhält, gehört eingesperrt. Ungeachtet des Alters! Ich bedanke mich bei der Polizei, welche sich selbst zu Corona-Zeiten mit solchem Pack herumschlägt , um für Recht und Ordnung zu schauen!
  • ano nym 27. April 2020 10:07
    Sie haben absolut recht. Ich habe selbst vor mehr als 20 Jahren auf einer Juga im Kt. ZH gearbeitet. Damals schon gab es für deliquirende Kinder und Jugendliche eine Arbeitsleistung in einer Gärtnerei oder so ähnlich. Wie das heute gehandhabt wird, weiss ich nicht. Aber generell werden Straf- und Gewalttäter meiner Meinung nach zu sanft angefasst. Egal ob erwachsen oder noch Kinder. 12/13-jährige wissen genau, was sie tun.

    Polizist sein ist wahrlich kein Schoggijob. Die dürfen diese Brut ja kaum anfassen, müssen sich alles gefallen lassen. Immer heisst es, dass die Gesetze eigentlich vorhanden wären, um durchzugreifen. Wir müssen als Gesellschaft fordern, dass diese auch bis zur Grenze angewendet werden. Wozu haben wir unsere gewählten PolitikerInnen? Die müssten eigentlich dafür sorgen. Es reicht einfach nicht, wenn diese im Vorfeld von Wahlen nur mit reinstem Pepsodentlächeln von allen Plakaten herunterlächeln um sich danach diesbezüglich als unbrauchbar erweisen. Danach geht ihnen das ganze am....... vorbei. Na ja, sie wissen schon, was ich meine.
  • Kritisch 26. April 2020 17:35
    Wetten, dass es zwei eingebürgerte Schweizer und zwei Libanesen waren?
  • ano nym 26. April 2020 13:17
    Und am gleichen Tag lässt man sie wohl wieder laufen?

    Es zeigt was für ein kriminelles Potential diese Jugendlichen schon haben. 13-jährig - noch ein Kind... Da gehören die Alten aber her. Sie haben diesen Abschaum schliesslich so erzogen. Vermutlich haben die sie ja sogar Angst vor ihrer eigenen Brut, ist keine Seltenheit.
  • Anonym 27. April 2020 11:48
    Wofür vergeuden unsere Politiker ihre Zeit um Gesetze aufzustellen die dann nicht eingehalten werden und auch nicht durchgesetzt werden. Ohne ein härteres durchgreifen wird sich die gegenwärtige Situation nicht ändern. Dafür ist es aber auch nötig, dass sich unsere Gesellschaft auch ändert und nicht einfach wegschaut aber auch das Eingreifen der Polizei und die Durchsetzung und die gegebenen Gesetze und die vorgegebenen Strafen akzeptiert. Dafür ist unsere Gesellschaft mitverantwortlich. Und wer ist unsere Gesellschaft? DAS SIND WIR ALLE.!!!
  • ano nym 27. April 2020 14:16
    Genau das sind wir alle. Aber Zivilcourage haben nur noch wenige. Logo, alle haben Angst. Aber es freut mich, dass hier ausnahmslos pro Polizei geschrieben wird. Ist ja nicht gerade anmächelig, zur Arbeit zu gehen, damit rechnen zu müssen, dass man mit solch frecher Ausgeburt der Hölle konfrontiert zu werden. Wer von uns würde da noch zur Arbeit gehen? Ich denke aber, dass die Mehrheit der Gesellschaft hinter der Polizei und andern Berufsgruppen in Uniform steht.