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Stadtpolizei

10. April 2021, 00:38 Uhr | Bereich Stadtpolizei

Bilanz des Polizeieinsatzes vom 9. April 2021

Für den Freitagabend (09.04.2021) gab es erneute Aufrufe zu Gewalt für die Stadt St.Gallen. Die Stadtpolizei St.Gallen war entsprechend vorbereitet. Es kam weder zu Ausschreitungen, noch zu Sachschäden. Zwischen 18 Uhr und Mitternacht wurden rund 40 Personen zwecks Abklärung von Straftatbeständen eingebracht und rund 90 Personen weggewiesen.

Symbolbild Hauptbahnhof St.Gallen

Nachdem für Freitagabend, 9. April 2021 zum vierten Mal innert zwei Wochen zu Gewalt in St.Gallen aufgerufen wurde, war die Stadtpolizei St.Gallen wiederum entsprechend vorbereitet. Im Vorfeld wurden erneut ausgedehnte Personenkontrollen und wenn nötig Wegweisungen angekündigt. Der Freitagabend verlief aus Sicht der Polizei mehrheitlich ruhig und es kam weder zu Ausschreitungen noch zu Sachbeschädigungen. Zwischen 18 Uhr und Mitternacht wurden rund 40 Personen eingebracht. Dabei handelt es sich fast ausschliesslich um Missachtungen von Wegweisungen. Bei den Kontrollen wurden eine Schreckschusswaffe, Vermummungsmaterial und diverse Betäubungsmittel sichergestellt. Über ein Dutzend der rund 40 eingebrachten Personen waren minderjährig, weshalb die Eltern im Anschluss informiert wurden, um die Minderjährigen abzuholen. Die wenigsten der eingebrachten Personen sind in der Stadt St.Gallen wohnhaft.

Erneute Wegweisungen
Weggewiesen wurden zwischen 18 Uhr und Mitternacht rund 90 Personen. Bei rund einem Drittel handelt es sich um Minderjährige. Unter den Weggewiesenen sind kaum Personen, die in St.Gallen wohnhaft sind. Unter den Weggewiesenen sind neben Personen aus der Ostschweiz auch solche aus Bern, Kriens, Luzern oder Landquart.

 
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14 Kommentare
  • Altherr 17. April 2021 22:28
    Nachdem der BR endlich mal Fitnesscenter aufgemacht hat, hoffe ich dass die Kravalle retour ging, denn die fehlende Perspektive war wohl der Hauptgrund warum es zum Knall kam. Sicher ist es nicht i.O. Zeugs und Menschen zu verletzen aber irgendwie verstehe ich die Leute.
  • ano nym 12. April 2021 16:06
    An alle die die Massnahmen nicht verstehen: Sardinien: In sechs Wochen von der Insel der Glückseligen zum Covid-Hotspot... https://www.tagblatt.ch/international/oeffnung-missglueckt-sardinien-in-sechs-wochen-von-der-insel-zur-glueckseligen-zum-covid-hotspot-ld.2123932
    Nun ist Sardienien wieder in der roten Zone, kein Ferien machen dort. Man hatte alles geöffnet, Leute hocken wieder zusammen und bums, die Zahlen explodieren wieder. So schnell geht's. Möchten wir das hier auch? wohl doch eher nicht. Also einfach mal Klappe halten und Abstand halten, Maske überziehen und alle dazu beitragen, dass die Sache endlich vorüber gehen kann. Zum Glück haben in unserem Land bisher Leute über die Massnahmen entschieden, die etwas davon verstehen und wissen warum. Aber wie immer, die Zahl der Besserwisser nimmt täglich zu. Bald ist jeder ein Virusfachmann oder -Frau. Schaut mal über den Tellerrand! Von solchen Geschichten wie in Sardinien sollten wir alle lernen.
  • Murtaza Khan 12. April 2021 14:53
    Hallo
    Ich möchte wissen in News, was jetzt im St. Gallen passiert worden ist. Können sie mir das bitte erklären?
    Danke
    Freundlichen Gruss
  • ano nym 12. April 2021 16:18
    @ Murtaza Khan. Ich weiss nicht, ob sie Zeitungen lesen und andere Informationsmedien konsultieren (keine Apps, kein Facebook aber richtige Medien). Aber wer Augen hatte, der sah und wer Ohren hatte der hörte auf den vielen Videos, was abging.

    Oder kann es evt. sein, dass ich ihre Frage nicht richtig verstanden habe?
  • Meier 10. April 2021 02:23
    Kosten der bisherigen Polizeieinsätze zur Verhinderung von Menschenansammlungen Jugendlicher für die gemäss Statistik das Coronavirus so gefährlich wie eine Erkältung ist: ~ 250'000 Franken an Personalkosten . Sachschaden bei Konfrontation bisher CHF 10'000 zzgl. Personalkosten. Sachschaden bei Tolerierung CHF 0. Verhältnismässigkeit nicht gegeben.
  • Markus 10. April 2021 02:51
    Wollen Sie damit sagen, dass die ganzen Vorsichtsmassnahmen zur Eindämmung des Coronaviruses sinnlos sind? Das ist in etwa so qualifiziert wie wenn Sie der festen Überzeugung wären, dass die Erde eine Scheibe ist - aber mit dem traurigen Unterschied, dass Ihre kindlich naive Einstellung Menschenleben kostet.
  • Meier 10. April 2021 03:15
    Ja, wegen der Verhältnismässigkeit! In Berufsschulen und am Burggraben sitzen 30 Personen im Raum und es interessiert niemanden. Im öffentlichen Raum ist das Risiko minimal. Bei unter 65 Jährigen gab es niemals eine Übersterblichkeit und das bei hunderttausenden Erkrankten. Die Verhältnismässigkeit Jugendliche vor einer Gefahr zu schützen, die nicht für Sie existiert ist hier nicht gegeben. Das Risiko bei einem Polizeieinsatz (den es nur gibt, weil der Abteilungsleiter im Vadian 59 das so will!) verletzt zu werden ist für einen Jugendlichen höher als das Risiko des Coronavirus! Dafür darf man der Kapo Zürich dann pro Stunde 5000 Franken für den Helikopter zahlen damit er wieder einmal fliegt.
  • Anonymous 10. April 2021 13:54
    Wir leben in einen Polizeistaat, was ist verhältnismäßig? Recht haben heißt nicht gleich Recht bekommen :'(
  • ano nym 10. April 2021 16:58
    Geht mal nach China, Burma, Nordkorea usw. dann wisst ihr, was ein Polizeistaat ist. Dort wäret ihr bereits verschwunden, auf Nimmerwiedersehn. Mit euren Geschnorre wertet ihr euch doch nur selbst ab. Intelligente Leute geben nicht einen solchen Stuss von sich. Man sollte nur über etwas reden, von dem man weiss, was es ist.

    Die Polizei hat gute Arbeit geleistet. In einem Polizeistaat hätte es mehrere Tote gegeben. In einem Polizeistaat fakelt man nicht lange.
  • der normale 11. April 2021 09:32
    wir sind nicht in China zu knallkopf und die Entwicklung hier in unserem Lebensmittelpunkt ist bedenklich!
    die Kosten für die Einsätze sind lächerlich in Bezug was die Gesamtkosten dieser Massnahmen betragen
    keine Massnahmen keine Unruhe
    wir sind mündig und niemand soll über unsere Gesundheit entscheiden auch ein BR nicht!
    das sind Fakten und nicht mit anderen Länder vergleichen verdammt noch mal !
  • Markus 11. April 2021 10:03
    Die Freiheit jedes Einzelnen geht genau so weit, wie sie die Freiheit des Nächsten nicht beeinträchtigt. Dafür gibt es Regeln. Und weil es immer noch ausreichend benebelte Egoisten gibt, welche unfähig sind diese Regeln einzuhalten, gibt es für solche naiven Kindsköpfe genau zwei Möglichkeiten: (a) sie versuchen zu lernen und sich anzupassen oder (b) sie werden dazu gezwungen - und falls notwendig aus der Gemeinschaft entfernt, bis sie sich wieder einpassen können.
  • ano nym 11. April 2021 10:39
    Markus, gute Löungsvorschläge! zu a) da habe ich die Hoffnung längst aufgegeben. b) passt ganz gut!

    Ich fordere, dass ich vor solchen Leuten wie Anonymous, Meier, der normale und Co. geschützt werde. Genau das tut die Polizei, nur haben diese Unterbelichteten Schreiberlinge das nicht begriffen. Unterbelichtet, wenn man die in die Millionen gehenden Toten weltweit, nicht zur Kenntnis nimmt. Eine Abwertung sondergleichen. Und genau deswegen läuft mit diesen unbelehrbaren und deshalb gefährlichen Leuten jede Diskussion ist Leere. Unsere Gesetze sind nicht zuletzt dazu da, die Leute vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen. Jeder kann sich darauf verlassen, das macht unseren Rechtsstaat auch aus.

    Der Polizei ein Kompliment, sie haben ihre, diese Aufgabe erfüllt.
  • ano nym 11. April 2021 10:57

    Sie haben meinen Text nicht verstanden. Aber macht nichts.
  • Franz Klarer 11. April 2021 11:00
    Das konsequente Vorgehen der St. Galler Polizei stellte einerseits den Schutz der Bevölkerung sicher, zum andern wurden mit Sicherheit Vandalenschäden an Gebäuden und öffentlichem und privatem Eigentum verhindert. Diese Tatsache blenden Sie in ihrer Nutzen/Schadenberechnung einfach aus.