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Stadtpolizei

04. August 2021, 13:33 Uhr | Bereich Stadtpolizei

Mehrere Velofahrende gebüsst

Die Reklamationen über Velofahrende, welche im Bereich Drei Weieren das Fahrverbot nicht einhalten, haben sich in letzter Zeit gehäuft. Deshalb wurde anlässlich eines runden Tisches entschieden, Fahrverbotskontrollen durchzuführen. In den letzten zwei Wochen stellte die Polizei diesbezüglich mehrere Ordnungsbussen aus.

Symbolbild Drei Weieren

Bei der Stadtpolizei St.Gallen gingen vermehrt Reklamationen ein, dass sich Velofahrende in der Umgebung Drei Weieren nicht an das Fahrverbot halten würden. Es soll zu teils gefährlichen Situationen mit zu Fussgehenden gekommen sein. Das Thema wurde an einem Runden Tisch mit Vertretern aus dem Quartier und den Behörden diskutiert. Als Massnahme wurde gemeinsam entschieden, dass die Stadtpolizei St.Gallen Fahrverbotskontrollen durchführen wird. Bevor die Kontrollen stattfanden, hat die Stadtpolizei via Social Media auf die Problematik und die Kontrollen hingewiesen.

Mehrere Ordnungsbussen ausgestellt
In den vergangenen zwei Wochen führte die Stadtpolizei St.Gallen an fünf Tagen Fahrverbotskontrollen durch. Dabei wurden jene Zeiten berücksichtigt, an welchen viele Personen, mitunter auch zu Fussgehende unterwegs sind. Insgesamt hat die Stadtpolizei St.Gallen 44 Velofahrende kontrolliert, welche sich nicht an das Fahrverbot gehalten haben. Sie erhielten eine Ordnungsbusse in der Höhe von CHF 30.-.

Gegenseitige Rücksichtnahme
Das Naherholungsgebiet Drei Weieren wird von unterschiedlichen Personen genutzt, wobei verschiedene Interessen aufeinandertreffen. Damit es zu möglichst keinen Konflikten kommt, ist es wichtig, dass die Regeln eingehalten werden und gegenseitig Rücksicht genommen wird. Die Stadtpolizei St.Gallen wird auch zukünftig präsent sein und die Situation beobachten.

 
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15 Kommentare
  • Judith Müller 29. September 2021 10:24
    Es gibt Verkehrsregeln. Und die gelten für alle. Auch für Velofahrende. Auch für Fussgängerinnen wie mich. Ich darf auch nicht mitten auf der Strasse marschieren weil grade kein Auto kommt und ich mich auf dem Trottoir unsicher fühle weil hinter mir ein Velofahrer hupt, weil er sich auf der Strasse unsicher fühlt. Regeln einhalten - Rücksicht nehmen.
  • ano nym 29. September 2021 11:27
    Liebe Frau Müller ganz schön normativ gedrillt. So ist's gut. Wenn man bei allen, in allen Dingen, ihren Hebel ansetzen würde, dann hätte die Polizei gar keine Zeit sich um die paar Radler oder bei rot über die Strasse Gehenden zu kümmern. Besonders da hat man manchmal das Gefühl, man sei für die Ampel da und nicht umgekehrt. Aber damit kann man leben.

    Bezgl. Strassenverkehrsgesetz: die Autoposer stören alle und zwar massiv. Auch da gibt es Gesetze, nur versteh ich nicht warum man mit diesen Idioten so ein Theater macht. Wagen weg, verschrotten, das verstehen diese Idioten. Diese, Verzeihung: Arschlöcher, fast ausschliesslich Männer, sind doch von einem inneren Drang besessen, der ganzen Welt zu zeigen, was für riesengrosse A...r sie sind. Als ob wir das nicht alle längst wüssten. Aber da scheint man machtlos zu sein, was ich nicht glaube. Oder an der Haselstrasse, zwar 30er Zone da wird oft mind. 60 und mehr gefahren, aber nicht die Anwohner. Es kontrolliert doch niemand.

    Was Normen anbelangt: so gilt halt wie überall ....die Grossen lässt man laufen.

  • Judith Müller 29. September 2021 11:43
    Lieber anonymer Schreiber
    nur eine kleine Ergänzung noch. Die Velofahrer lässt man sehr oft "laufen". Weil die Polizei nicht die Kapazitäten hat, den ganzen Tag die Trottoirs zu "bewachen". Velos können unbehelligt durch wartende Menschengruppen an Bushaltestellen auf dem Trottoir fahren. Oder durch den Stadtpark. Die Wartenden und Spazierenden machen ihnen sogar noch Platz. Und das nervt. Und im übrigen diskutiere ich ungern mit Anonymen. Und liebe es nicht, wenn Leute mit "Arschlöcher" bezeichnet werden.
  • ano nym 29. September 2021 12:11
    Frau Müller, sie haben absolut recht (und ich habe grad schon im Voraus um Verzeihung gebeten für den Kraftausdruck). Mich stören die Velo und Trotti-Rowdies sehr. Ich hab schon mehrmals bei den zuständigen Stellen gesagt, dass man Kinder in der Fussgängerzone und an andern Orten an die Leine nehmen sollte. Man wird auf die Rücksichtnahme verwiesen, was viele eben gerade nicht können. Da hab ich in der Multergasse Schlimmes gesehen. Den Velorowdi, der ein Kleinkind fast umgefahren hatte, auf seine unangepasste Fahrweise angesprochen, bekam ich zur Antnwort ich sei ein Rassisst. (der Rowdi war nicht von hier)

    Wenn alle ihre Eigenverantwortung und Rücksichtnahme wahrnehmen würden, dann hätten wir eine bessere Welt. Viele können diese Wörter nicht mal buchstabieren. Leider eine Ilusion und deswegen bringen wir sogar die Pandemie halt auch nicht weg. Man könnte einfach mal zuhause bleiben.

    Frau Müller, nochmals auf ihre Antwort angesprochen: sie haben mehr als recht. Das alles stört mich nicht nur, nein es macht mich wütend. Nur interessiert es die Zuständigen nicht oder sie sind mit ihrem Latein am Ende. Man lässt alles laufen und die Gesellschaft akzeptiert es.

    Und wie ich mich nenne, spielt keine Rolle, ich könnte mich ebenso gut Spaghettimonster nennen. Es gibt keine Regelung hier, dass man seinen Namen nennen muss. Was haben sie davon? Sie würden dann die Adresse und Telefonnummer wohl gleich auch haben wollen. Vergessen sie es.
  • Urs Mayer 28. September 2021 22:38
    Unglaublich und ein Skandal, dass man ein Naherholungsgebiet nicht für sportliche Zwecke wie Biken nutzen darf, auf den befestigten und geschotterten Wegen muss dass möglich sein. Auf den Landstrassen im Appenzell werde ich regelmässig mit hohem Tempo und oft mit einem Abstand von 30 bis 50 cm überholt, dass interessiert die Polizei leider nicht . Die grössten Teile des schweizer Waldes sind aufgrund der Neigung und mangels Erschliessung zum Biken nicht nutzbar. Wege nahe der Stadt müssen daher offen bleiben.
  • ano nym 29. September 2021 10:12
    Lieber Urs Mayer
    Es ist nicht die Polizei, die das entschieden hat. Sie hat es zu kontrollieren und muss schauen, dass Ende Jahr die Bussenkasse anständig aussieht. Aber Herr Mayer, bitte mal die Entscheidungsgträger nennen, die unsere Stadt zusehends kaputt machen. Dort wo man noch einigermassen gefahrlos Velofahren kann, da wird gebüsst. Die Stadt ist wahrlich keine Velostadt, überall gehts bergauf. Die Entscheidungsträger können aber überall wursteln wie sie wollen, auf Steuerzahlers Kosten wohlverstanden. Dazu gehört nicht nur der unnötige Velowahn dazu gehören auch andere Verbrechen. ZB. Teure Sanierung von Plätzen, Trostloser Bahnofplatz ohne ein Blümchen, dafür ungehobelte gruusige Holzbänke auf eben so unmöglichem Plattenboden, kein Sonnenschutz, ein "verbeizter" Lämmlerbrunnen(?), Versprochen wurde ein Begegnungsplatz!!! Ha, da wartet man auf den Bus und dann nur schnell weg. Bahnhofpärkli auch mit Beiz bestückt etc, alles Sanierungen auf Steuerzahlers Kosten versteht sich, um sie nach der Sanierung dem Bürger wieder wegzunehmen und mit Beizen zu besetzen. Vom schönen Brunnen hinter dem Neumarkt gäbe es viel Frust loszuwerden, den hat man in die hinterste Ecke verbannt. War wohl dem Beizengeschäft abträglich. Man disloziert die Tourist Info, zuvor am besten logischten Platz, nun an einem Ort, wo sie keiner mehr findet. Dafür - eine Beiz.
    Dieser gottverdammte Beizenwahn muss ein Ende gesetzt werden und zwar schnell!
  • ano nym 10. August 2021 08:50
    Ich leb in einer Stadt die nie eine Velostadt sein wird. Nur unten im Tal, da kann man einigermassen Velo fahren kann. Aber da wohnt kaum jemand. Auf beiden Seiten geht es hoch. Nicht jeder hat ein teures e-bike! Dort wo man ein Geflick gemacht hat, (an der Oberstrasse hinter dem Güterbahnhoff) das Bonsaitrottoirchen - nein danke, da stösst dich der Luftstrom vom Bus schon fast um... überholen unmöglich ausser man weicht auf die stark befahrene Strasse aus und wenn da noch Fussgänger mit Kinderwagen..... nein und nochmals nein. Wo soll man denn da sogar auf einer solchen Ebene gefahrlos Velo fahren? Möchtest dir mal eine bisschen Velofahren gönnen - fährst mit dem Trognerbähnchen nach Notkerseck dann über drei Weihern nach St. Gorgen, dann ja dann eben - nur Ärger: einerseits über das Verkehrsregime, andererseits der Ärger der Spaziergänger über die nervenden Velofahrer, den ich verstehen kann.

    Ich hab mich entschieden und dem Velofahren eine Absage erteilt - zu gefährlich!
  • Sebastian 05. August 2021 08:06
    Liebes Team der Stadtpolizei.
    Ich bin einer der 44 gebüssten. Ja, viele Velofahrer halten sich nicht an Regeln, so wie viele andere Verkehrsteilnehmer aber auch. Mein Alternativweg ist in Zukunft wieder die St.Georgenstrasse , welche bergauf zu Stosszeiten alles andere als Velofreundlich (Sicher) ist. Schade wurde sich also für einen im wahrsten Sinne des Wortes „einseitigen“ Weg entschieden und nicht auch die Argumente der Gegenseite, sprich die der Velofahrer gehört.
    Warum fahren dort so viele und das obwohl man aktuell nicht wirklich von Badewetter oder Ausflugswetter sprechen kann?
    Auch an den 3-Weihern hätte es sicher ein Miteinander gegeben.
  • Stadtpolizei St.Gallen 10. August 2021 08:32
    Guten Tag
    Die Fahrt entlang der Drei Weieren ist lediglich auf der nördlichen Seite sowie auf den Verbindungswegen zwischen den Weihern verboten. Auf der südlichen Seite, d.h. bei der Bitzistrasse, ist Velofahren erlaubt.
  • Müller Judith 04. August 2021 15:56
    Ich habe zwei Fragen.
    Weshalb bespricht die Stadtpolizei das Vorgehen mit dem Quartier wenn gesetzliche Verbote durchgesetzt werden müssen?
    Wäre es möglich dass die Stadtpolizei auch im Stadtpark vermehrt Kontrollen macht? Auch dort wird das Fahrverbot täglich missachtet.
  • Stadtpolizei St.Gallen 04. August 2021 16:50
    Zur ersten Frage: Aufgrund unserer personellen Ressourcen ist es natürlich nicht möglich, jedes Fahrverbot rund um die Uhr zu kontrollieren. Das bedingt, dass wir wo nötig Schwerpunkte setzen. Zur zweiten Frage: Können Sie uns an kommunikation.polizei@stadt.sg.ch weitere Informationen zum Stadtpark geben (Tageszeit und Tag)? Dann können wir das in einem ersten Schritt dem zuständigen Quartierpolizisten weitergeben.
  • ano nym 04. August 2021 14:25
    Ich möchte wissen, wo denn diese Fahrverbote sind. Es heisst doch immer, dass man dort oben auch Velo fahren darf. Ich wüsste gar nicht wo das Fahrverbot gilt.
    Bitte Aufklärung und evt. Bilder. Danke
  • Stadtpolizei St.Gallen 04. August 2021 14:48
    Verboten ist die Fahrt mit dem Velo auf der nördlichen Seite des Gebiets Drei Weieren - dem Dreilindenweg - sowie auf den Verbindungswegen zwischen den Weihern. Das Fahrverbot ist entsprechend signalisiert.
  • Werner 10. August 2021 06:30
    Vom Parkplatz Dreilinden (Wiesenweidstrasse) an den Seen bis zur Bitzistrasse ist nicht gesperrt für Velo, richtig? Denn es braucht hier über Dreilinden einen Fahrradweg, weil man sonst über die nicht-velo sichere St. Georgenstrasse muss. Das geht meiner Meinung gar nicht, da man hier stellenweise auf das Trottoir berghoch ausweichen muss, was auch verboten ist. Aber aus Eigenschutz nötig, wenn die Strasse stark befahren ist.
  • Stadtpolizei St.Gallen 10. August 2021 08:28
    Es ist richtig, dass auf der südlichen Seite der Drei Weiern Velo gefahren werden darf. Verboten ist es auf dem Dreilindenweg (nördliche Seite) und auf den Verbindungswegen zwischen den Weihern.