Accesskeys

Logo Stadt St.Gallen

Stadtpolizei

08. September 2025, 10:45 Uhr | Bereich Stadtpolizei

​Bei Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzt

​Am Sonntagabend (07.09.2025) ist es bei der Verzweigung Buchentalstrasse/Lindenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 37-jährigen Autofahrer und einer 59-jährigen E-Bike-Fahrerin gekommen. Die 59-Jährige wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.

Unfallstelle an der Verzweigung Buchentalstrasse/Lindenstrasse

​Am Sonntagabend, um 18:35 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Buchentalstrasse und beabsichtigte, an der Verzweigung Buchentalstrasse/Lindenstrasse geradeaus weiterzufahren. Zeitgleich fuhr eine 59-jährige E-Bike-Fahrerin auf der vortrittsberechtigten Lindenstrasse stadteinwärts. Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen kam es im Verzweigungsbereich zur Kollision. Die 59-Jährige wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und durch den Rettungsdienst in kritischem Zustand ins Spital überführt. 

​Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Weitere Ermittlungen werden durch die Stadtpolizei St.Gallen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft durchgeführt. Während der Unfallaufnahme mussten Bereiche der Buchentalstrasse sowie der Lindenstrasse gesperrt werden. Neben mehreren Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen standen die Staatsanwaltschaft St.Gallen, Spezialisten der Stadt- und Kantonspolizei St.Gallen, die Berufsfeuerwehr St.Gallen sowie die Rettung St.Gallen im Einsatz.​ 

 
Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

7 Kommentare
  • Olivier Ronner 08. September 2025 19:21
    Liebe Stapo, der Helm im Körbli ist für mich ein Indiz, dass es u.U. Kopfverletzungen gegeben haben könnte. So oder so: erwähnt dies in diesen Berichten. Der Helm kann Leben retten. Ich durfte zweimal nach Stürzen einen gespalten Helm entsorgen. Ohne Helm wäre es meine Hirnschale gewesen...
  • Hansueli Stettler 09. September 2025 08:09
    Lieber Olivier Ronner, das ist nun als Kommentar in dieser Lage einfach übles Velofahrer-bashing.

    Fakt ist: ein Automobilist innerhalb einer Blech-Masse von 1600 kg hat mit hoher Geschwindigkeit eine Fahrradfahrerin abgeschossen.

    Erstellt ist, dass diese Querung miserabel markiert ist, die Stadt hat hier die 30 m2 roten Belag gespart - die für eine Velo-Vorzugsroute unabdingbar sind. Bekannt ist, dass hier mehrfach schon sehr ähnliche Unfälle geschehen sind.

    Velofahrer mit Erfahrung queren hier in der Fahrrichtung Stadt (so wie die überfahrene Lenkerin unterwegs war) hoch oben, auf der linken Seite, fast beim Schulhaus, dadurch haben sie mehr Übersicht und werden von den Automobilisten früher gesehen.
    Die Automobilisten, vor allem die von unten kommenden, haben das Gefühl, sie müssten durchbrettern.

    In dieser Situation ist nur noch eine klare Signalisation mit Stop-Balken hilfreich.
    Alles andere ist ab sofort Augenwischerei.
  • Olivier RONNER 09. September 2025 13:46
    Lieber Herr Stettler, mir Velofahrer Bashing zu unterstellen ist einfach nur ideologisch und zudem auch frech. Ich bin seit über 30 Jahren passionierter Velofahrer und daher ist Ihr Anwurf völlig daneben. Mir geht es nur darum, den Helm als Lebensretter zu empfehlen (aus eigener Erfahrung). Über all das was Sie schreiben ging es mir nicht. Sie aber sind leider in Ihren Dogmen gefangen ohne auf mein Anliegen überhaupt einzugehen
  • Alfred Hubentobler 09. September 2025 10:26
    Der E-Bike-Fahrerin vom Herzen gute Besserung 💚. An ähnlicher Stelle durfte ich auch schon einmal Bekanntschaft mit der rücksichtsvollen Fahrweise mancher Autofahrer machen (mit Helm im Übrigen). Ich war bereits auf der Kreuzung, als ein Pkw mit der Eleganz und Geschwindigkeit eines Marschflugkörpers angeschossen kam. Nur wenige Zentimeter trennten mich vom nächsten Krankenhausaufenthalt, oder Schlimmerem. Er kam zwei Wagenlängen auf der Kreuzung zum Stehen, immerhin. Auf meine Frage ob er mich umbringen will, kam die Klassiker-Ausrede: "Hab dich nicht gesehen." Ach so! Dann ist es natürlich logisch, mit 80 durch eine unübersichtliche Kreuzung zu brettern. Offenbar ist "Nichtsehen" für manche ein Freifahrtschein für grob fahrlässiges Verhalten. Vielleicht sollte man bei der Führerscheinprüfung nicht nur Sehtests, sondern auch einen kleinen Charakter-Check einführen. Vor allem für Menschen, die Maschinen mit zwei Tonnen Eigengewicht rücksichtslos durchs Stadtgebiet lenken.
  • Stadtpolizei St.Gallen 16. September 2025 16:38
    Guten Tag Herr Ronner

    Nach unseren Erkenntnissen hatte die E-Bike-Fahrerin den Velohelm an. Dieser wurde lediglich nach dem Unfall im «Körbli» deponiert.

    Freundliche Grüsse
    Stadtpolizei St.Gallen
  • Anonymous 16. September 2025 17:01
    Danke für die Klarstellung.
  • kritische Stimme 25. September 2025 12:56
    Eine solche Klarstellung wäre zeitnah wünschenswert. Gleichzeitig frage ich mich ob eine Kommentarfunktion bei polizeilichen Meldungen überhaupt sinnvoll ist oder nur zu unnötig hitzigen Diskussionen führt.

    Danke für eure tägliche Arbeit für unsere Sicherheit!