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Stadtpolizei

08. Januar 2026, 08:34 Uhr | Bereich Stadtpolizei

Massnahmen für Fussballspiele verfügt

Anlässlich des Fussballspiels FC Thun gegen den FC St.Gallen vom 13. Dezember 2025 kam es zu grossem Sachschaden, massivem Abbrennen von Pyros und zu befremdenden Aktionen der St.Galler Anhängerschaft gegen die Polizei. Die Vorfälle wurden aufgearbeitet und die Stadtpolizei St.Gallen verfügt Massnahmen nach dem Kaskadenmodell.

Einsatzkräfte vor dem Stadion

Am Samstag, 13. Dezember 2025, spielte der FC St.Gallen auswärts gegen den FC Thun. Während der Zugsreise randalierten einige Personen massiv im Extrazug. Sie schlugen Scheiben ein, rissen Sitze heraus, warfen Teile davon aus dem Zug und besprayten diesen. Es entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken. Ein Teil der Anhängerschaft des FC St.Gallen beging zudem weitere Sachbeschädigungen wie Sprayereien an Gebäuden und an weiteren Bahnwagen, Personen zündeten massiv pyrotechnisches Material, bedrohten Mitarbeitende von öffentlichen Verkehrsmitteln und zeigten im Stadion anstössige Banner gegen die Polizei.

Die zuständige Stadträtin, Dr. Sonja Lüthi, verurteilt die Vorfälle und sagt dazu: «Sachbeschädigungen und Hassaufrufe gegenüber Angehörigen der Polizei stellen klare Grenzüberschreitungen dar. Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten täglich einen anspruchsvollen und unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung – in Stadt und Kanton. Der respektvolle Umgang miteinander ist eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen.»

Das Verhalten der Anhängerschaft aus St.Gallen wird nicht toleriert, weshalb die Stadtpolizei St.Gallen als Bewilligungsbehörde Massnahmen nach dem Kaskadenmodell verfügt.

Massnahme für kommende Spiele
Die Stadtpolizei St.Gallen hat entschieden, die zweite Kaskadenstufe als Massnahme zu verfügen. Diese beinhaltet aus Stufe eins den verpflichtenden Dialog vor und nach jeweils drei Spielen zwischen Club, Fans und den Behörden. Zusätzlich wird mit Stufe zwei für die folgenden zwei Heimspiele der Super League der Einlass mittels Videoüberwachung so kontrolliert, dass eine Identitätsfeststellung aller eingelassenen Fans möglichst gewährleistet ist. Konkret betrifft dies folgende Spiele:

  • Sonntag, 25. Januar 2026: Super League Spiel FC St.Gallen gegen Servette FC
  • Mittwoch, 11. Februar 2026: Super League Spiel FC St.Gallen gegen BSC Young Boys

Im Zusammenhang mit den Straftatbeständen tätigt die Stadtpolizei St.Gallen weitere Abklärungen, insbesondere auch mit der Kantonspolizei Bern, um die Täterschaft eruieren und anzeigen zu können.

 

1 Kommentare
  • FC Ballast 13. Januar 2026 02:00
    Gerne auch Kaskadenstufe "Verein haftet für Straftaten" einführen - Die ganze Stadt wird stumpf versprüht, verklebt und verschandelt und der Lokalpatriotismus macht auch vor privaten Hausfassaden nicht halt. Statt Steuergeld
    und Versicherung der Steuerzahler zu bemühen, sollte man stattdessen mal in die Vereinskasse greifen - vielleicht klickt dann was zwischen den Ohren dieser "Fans"
    0 Antworten » Antworten