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Stadtpolizei

14. Februar 2026, 17:12 Uhr | Bereich Stadtpolizei

​Rund 900 Personen an zwei Demonstrationen in St.Gallen

​Für Samstag (14.02.2026) waren zwei Demonstrationen in der Stadt St.Gallen bewilligt. Insgesamt nahmen rund 900 Personen an den beiden Veranstaltungen teil. Es kam zu mehreren Störaktionen durch Personen aus der linken Szene. Die Bewilligung für einen Demo-Umzug von «Mass-Voll» ab dem Kornhausplatz wurde kurzfristig entzogen. Rund 600 Personen zogen dennoch durch die Innenstadt. Die Polizei musste Reizstoff (Pfeffer) einsetzen, um eine Konfrontation zwischen Personen aus der linken Szene und Teilnehmenden der unbewilligten Demo zu verhindern. Die Polizei hat keine Kenntnis von verletzten Personen oder Sachbeschädigungen. Es kam jedoch zu Behinderungen des Verkehrs rund um den Bahnhof St.Gallen.

Symbolbild Polizeieinsatz

Für Samstagnachmittag waren zwei Demonstrationen bewilligt: eine von «Mass-Voll» um 12.30 Uhr ab dem Kornhausplatz sowie eine zweite ab dem St. Leonhardspark um 13.30 Uhr. Die Stadtpolizei St. Gallen hatte im Vorfeld Kenntnis von möglichen Störaktionen gegen die «Mass-Voll»-Demonstration und war entsprechend vorbereitet. 

Störaktionen gegen «Mass-Voll» und unbewilligter Demo-Umzug 
​Kurz nach 12 Uhr kam es zu ersten Störaktionen gegen die zu diesem Zeitpunkt bewilligte Kundgebung von «Mass-Voll». Die Polizei hielt mehrere Personen an, die sich an den Störaktionen beteiligt hatten, und sprach Wegweisungen aus. Im Rahmen der Störaktionen wurden auch pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Aufgrund dieser Lageentwicklung wurden für den Demo-Umzug von «Mass-Voll» neue Auflagen verfügt. So hätten zahlreich mitgeführte Hellebarden für den Umzug abgegeben werden müssen. Die Verantwortlichen lehnten diese Auflage ab, worauf die Bewilligung für den Demo-Umzug entzogen wurde. Rund 600 Personen liefen in der Folge trotz Abmahnung durch die Polizei los. Um eine Eskalation und deren Auswirkungen auf Dritte zu verhindern wurde darauf verzichtet, den Demo-Umzug zu stoppen. Um Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmenden der mittlerweile unbewilligten Demonstration und Personen aus der linken Szene zu verhindern, musste die Polizei mehrmals eingreifen und in einer Situation auch Reizstoff (Pfeffer) einsetzen. 

​Der Bewilligungsnehmer der ursprünglich bewilligten Demonstration wird wegen Verstosses gegen die Bewilligungsauflagen zur Anzeige gebracht. Zudem wurden mehrere Personen im Umfeld der unbewilligten Demonstration angehalten und kontrolliert. Neben ausgesprochenen Wegweisungen werden Anzeigen wegen diverser Tatbestände wie Missachtung einer polizeilichen Weisung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Widerhandlung gegen das Waffengesetz sowie Hinderung von Amtshandlungen geprüft. 

​Ab 14 Uhr löste sich die Kundgebung auf dem Kornhausplatz auf. Die Stadtpolizei hat keine Kenntnis von verletzten Personen oder Sachschäden. 

​Zweite Demonstration ohne Probleme 
​Die zweite bewilligte Demonstration konnte mit gegen 300 Personen ab dem St. Leonhardspark mit leichter Verzögerung starten. Sie verlief ohne Probleme auf der geplanten Route und endete kurz nach 16 Uhr. 

​Bilanz seitens Polizei 
​Die Stadtpolizei St.Gallen stand aufgrund der Aufrufe zu Störaktionen mit einem verstärkten Aufgebot im Einsatz und wurde von Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen unterstützt. Positiv hervorzuheben ist, dass es gemäss ersten Kenntnissen der Polizei weder zu verletzten Personen noch zu Sachbeschädigungen gekommen ist. Es kam jedoch zu Behinderungen für den Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr – insbesondere rund um den Kornhausplatz. 

​Es wurden diverse Personenkontrollen durchgeführt, Personen weggewiesen und Anzeigen in Aussicht gestellt. Insgesamt hielt die Stadtpolizei St.Gallen 20 Personen an, die sowohl den Störaktionen als auch der unbewilligten Demonstration zugeordnet werden können. Die angehaltenen Personen stammen aus der ganzen Deutschschweiz; zwei von ihnen sind minderjährig.​ 

 

14 Kommentare
  • Franz 16. Februar 2026 20:59
    Die polizei musste wegen den linken terroristen kommen. Nicht wegen der demo von mass voll. Die verlief friedlich
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  • Benno 16. Februar 2026 11:11
    Das Recht auf freie Meinungsäusserung wird da immer bei den Bewilligungen angeführt. Ja demokratisch richtig! Aber wenn das Recht von Demonstranten bei der Demo von Anfang an gebrochen wird, (wer geht schon mit Gewalt Symbolen, Helebarden und Schild an Demo) ist das halt nicht in Ordnung und zu unterbinden!
    Die Stadt Polizei hat die Demo bewilligt und weiss anscheinen nicht wie Rimoldi funktioniert. Provokation, illegales Verhalten und diverse Verurteilungen. Gut gemacht Stapo SG.
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  • Mac D. Geeny 15. Februar 2026 16:51
    Warum wird am Fasnachtssamstag wenn die Innenstadt so schon voll ist so eine Demo bewillight
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  • Stadtpolizei St.Gallen 16. Februar 2026 08:35
    Danke für die Frage. Da das Recht auf freie Meinungsäusserung auch während der Fasnacht gilt, werden auch in der Fasnachtszeit Kundgebungen und Demos bewilligt. Klar ist, dass die Sicherheit gewährleistet sein muss und allenfalls verschiedene Veranstaltungen "aneinander vorbeikommen" müssen. Eine bewilligte Fasnachtsveranstaltung fand erst am Samstagabend statt, weshalb es keinen Konflikt zwischen den beiden Veranstaltungen gab.
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  • Mac D. Geeny 16. Februar 2026 12:51
    Deer Punkt ist nachvollziehbar. Wäre Die Demo nicht bewilligt worden – zack, Opferrolle im Turbomodus:
    „Wir werden von der linken Stadtregierung in unserer Meinungsfreiheit unterdrückt!“
    Wird sie bewilligt – perfekt, nächste Eskalationsstufe mit Hellebarden-Optik und kalkulierter Reibung:
    „Seht her, die linken Gegendemonstranten schränken unsere Meinungsfreiheit ein!“
    Egal wie’s läuft, das Narrativ steht schon vorher fest. Man könnte fast meinen, das Drehbuch war wichtiger als die Demo.
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  • Hans Jörg 15. Februar 2026 10:54
    Die Wahrheit über "dieImpfung" ist bekannt ( https://www.youtube.com/watch?v=leKCW9qGkoM&t=10s ) kein Politiker und Arzt kann sich der Verantwortung nicht mehr entziehen.
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  • Benno Steine 15. Februar 2026 16:56
    Man muss sich wirklich wundern: Laut manchen Impfkritikern müssten ja inzwischen sämtliche Covid-Geimpften längst verschieden sein. Ganze Innenstädte wären leergefegt, Büros verwaist, der öffentliche Dienst komplett kollabiert – schließlich haben sich Milliarden Menschen impfen lassen.

    Und doch: Die angeblich „seit Monaten Toten“ gehen weiterhin arbeiten, zahlen Steuern, fahren in den Urlaub und diskutieren im Internet. Erstaunliche Ausdauer für Untote.

    Vielleicht liegt es daran, dass die apokalyptischen Vorhersagen über die Impfstoffe von Anfang an mehr mit Dramaturgie als mit Daten zu tun hatten. Aber was weiß schon die Realität gegen eine gute Untergangserzählung?
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  • Hans Jörg 15. Februar 2026 17:45
    Informieren sie sich, schauen sie dieses Video an und überprüfen den Wahrheitsgehalt.
    1 Antwort » Antworten
  • Gummibärchen 16. Februar 2026 15:12
    Ich habe mir dein Bewegtbild-Geschwurbel tapfer bis zum Schluss angesehen. Gratulation, 100 % Käse. Nicht mal mit Rotwein erträglich.
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  • Andi M. 14. Februar 2026 21:31
    Vielleicht müsste im Bericht noch erwähnt werden, dass Mass Voll die Demo mit den Nazis von der Jungen Tat durchgeführt hat.
    3 Antworten » Antworten
  • P eisenberg 15. Februar 2026 04:15
    sind schweizer nazis schweizer buerger mit nationalem und sozialistischen gedankengut ? ist das strafbar ?
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  • Stadtpolizei St.Gallen 16. Februar 2026 08:40
    Wir können bestätigen, dass Mitglieder der Jungen Tat an der "Mass-Voll"-Demo teilgenommen haben. Diesbezüglich fanden bereits vor dem Start der bewilligten Demonstration Personenkontrollen statt. Auch später, während des unbewilligten Demo-Umzuges, kam es zu Personenkontrollen von mutmasslichen Mitgliedern der Jungen Tat. Entsprechende Medienanfragen wurden bereits während des Einsatzes beantwortet, wobei die Zuweisung von Personen zu bestimmten Gruppierungen teilweise schwierig war.
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  • Gaby Gebert 16. Februar 2026 14:01
    Wenn sich die Stadtpolizei dieser Tatsache offensichtlich bewusst war, warum hielt sie es nicht für nötig, in diesem Bericht zu erwähnen, dass sich unter den Demonstrierenden offenkundig rechtsextreme Personen befunden haben, die sichtbar bewaffnet und mutmasslich gewaltbereit waren? Der Bericht transportiert stattdessen gleich dreifach, dass die Handvoll Störenfriede aus der «linken Szene» das grösste Problem an diesem Nachmittag darstellten.
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  • Familie Hard 07. März 2026 10:39
    Sehr gut. Das steht für Qualität. Nazis haben aber nichts zu tun mit national konservativ.
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