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Medienmitteilungen

29. April 2026, 09:30 Uhr | Bereich Medienmitteilungen

«Alliance» sieht mit Budget 2029 Einsparungen von rund CHF 17 Mio. vor

Mit dem Entlastungprogramm «Alliance» will der Stadtrat per 2029 ein ausgeglichenes Budget vorlegen. Das geschnürte Massnahmenpaket sieht wiederkehrende Entlastungen der Erfolgs-rechnung von CHF 17.1 Mio. vor.

Rathaus

Der Stadtrat hat mit dem Entlastungsprogramm «Alliance» einen neuen Weg der Zusammenarbeit beschritten. Im Rahmen eines vertraulichen Austausches sind die Massnahmen mit den Fraktionen des Stadtparlaments gespiegelt worden, um deren Mehrheitsfähigkeit in der parlamentarischen Diskussion auszuloten. Entstanden ist nun ein Paket mit wiederkehrenden Entlastungen der Erfolgsrechnung des allgemeinen Haushalts von CHF 17.1 Mio. (CHF 2.1 Mio. aus dem Vorgängerprogramm fokus25 überführt) und einem Stellenabbau von 46.1 Vollzeitäquivalenten. Werden diese Verbesserungen auf den aktuellen Planungsstand des Integrierten Aufgaben- und Finanzplans (IAFP) 2026-2029 angewandt, verbleibt per 2029 ein Defizit von knapp CHF 9 Mio. Der Stadtrat hält aber am gesteckten Ziel fest, per 2029 ein ausgeglichenes Budget vorzulegen.

Insgesamt wurden 59 stadtweite beziehungsweise direktionsspezifische Massnahmen erarbeitet (siehe Massnahmenkurzbeschrieb in der Beilage), welche vom Stadtparlament an seiner Sitzung vom 3. November 2026 beraten werden und ab dem Voranschlag 2027 Wirkung erzielen sollen.

 

1 Kommentare
  • Flüsterpost für die Chefetage 29. April 2026 12:41
    Ein Teil der geplanten Massnahmen wird direkt auf den Lohn der Angestellten durchschlagen. Es ist natürlich nachvollziehbar, wenn man der Meinung ist, dass beim Staat ohnehin nur das faulste Pack sein Dasein fristet. Doch selbst wenn man dieser These folgt: Die anstehenden Aufgaben, etwa die Digitalisierung, lassen sich auch dort nur mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden bewältigen. Gerüchteweise haben bereits einige jüngere Mitarbeitende ihre Dossiers losgeschickt. Dass die Kasse natürlich zu sanieren ist, steht ausser Frage. Wer aber auf dem Buckel der Belegschaft spart, sollte sich nicht wundern, wenn am Ende weder Effizienz noch Fortschritt dabei herauskommen. Aber vielleicht ist das ja auch egal.
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