Auf einen Blick
- Standort: Stadtplan neues Fenster
- Realisierungszeitpunkt: Baustart auf unbestimmte Zeit verschoben, voraussichtliche Bauzeit: 3 Jahre
- Kosten: CHF 27.725 Mio. (Rahmenkredit, 2020 vom städtischen Stimmvolk genehmigt)
- Ansprechperson: Beat Rietmann, Stadtingenieur, (+41 71 224 55 95 / beat.rietmann@stadt.sg.ch)
Projektstand
Der Stadtrat hat das Bauprojekt zur Neugestaltung Marktplatz und Bohl gutgeheissen (siehe Medienmitteilung neues Fenster). Das Gesamtprojekt zur Neugestaltung Marktplatz und Bohl lag von Mitte Januar bis Mitte Februar 2025 öffentlich auf. Innert Frist sind 27 Einsprachen gegen das Vorhaben eingegangen.
Ausblick
In einem nächsten Schritt werden die Einsprachen geprüft und notwendige Verfahrensschritte in die Wege geleitet. Der ursprünglich auf Herbst 2025 geplante Baubeginn verschiebt sich entsprechend auf unbestimmte Zeit. Für die gesamte Umsetzung der Neugestaltung Marktplatz und Bohl mit den Arbeiten der Werke sowie den Grabungen der Archäologie wird mit einer Bauzeit von rund drei Jahren gerechnet.
Für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl hat sich der Stadtrat im Sommer 2016 für ein partizipatives Verfahren entschieden. An zwei Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2017 setzten sich verschiedene Anspruchsgruppen im «Forum Marktplatz» mit der Neugestaltung auseinander. Aufgrund dieser Ergebnisse hat der Stadtrat im Dezember 2017 einen Neustart bei der Planung beschlossen und im Juni 2018 das dazugehörige Wettbewerbsprogramm verabschiedet. Der Ideenwettbewerb ist auf grosse Resonanz gestossen: 43 Beiträge wurden eingereicht. Das Preisgericht hat Ende 2018 dem Stadtrat einstimmig die Arbeit «Vadian» von Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau in Zürich, Brassel Architekten in Zürich sowie Flühler Architektur in St.Gallen zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Grünes Licht vom Stadtparlament und Stimmvolk
Am 24. Januar 2019 fand das dritte «Forum Marktplatz» statt. An diesem Anlass erhielten die Teilnehmenden Gelegenheit, den Jurybericht zu kommentieren und dem Stadtrat Anregungen für eine Weiterentwicklung des Siegerprojekts mitzugeben. Im Anschluss wurde ein Rahmenkredit für die Umsetzung des Projekts erarbeitet. Das Stadtparlament hat am 29. Oktober 2019 den Verpflichtungskredit in Höhe von CHF 27.7 Mio. mit 55 Ja- und 4 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung genehmigt.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt St.Gallen haben die Neugestaltung am 27. September 2020 mit 65.4% Ja deutlich gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 58.6%.
Bauprojekt basiert auf Mitwirkung
Von Mitte Mai 2022 bis Mitte Juni 2022 konnte sich die Bevölkerung auf der Online-Mitwirkungsplattform der Stadt zum Vorprojekt äussern. Im Rahmen dieses Partizipationsverfahrens sind rund 270 Stellungnahmen eingegangen. Im Januar 2023 hat der Stadtrat den Mitwirkungsbericht zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl verabschiedet und die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie die Marktfahrerinnen und Marktfahrer über die Ergebnisse des Mitwirkungsverfahrens informiert.
Aufgrund der Mitwirkung hat der Stadtrat die Anordung und Ausgestaltung von Pavillon und mobilen Marktständen nochmals in Varianten prüfen lassen und im Sommer 2023 entschieden, dass das Vorprojekt in einer angepassten, redimensionierten Form weiterbearbeitet wird. Auf dieser Basis wurde das Bauprojekt erarbeitet und im Herbst 2024 fertig gestellt.
Medienkonferenz vom 11. Dezember 2024
Medienkonferenz vom 17. August 2023
Medienkonferenz vom 5. Mai 2022
Medienkonferenz vom 26. September 2019
Medienmitteilung vom 25. März 2019
Medienkonferenz vom 24. Januar 2019
Medienkonferenz vom 4. Juli 2018
- Neugestaltung Marktplatz und Bohl: Wettbewerb startet (145 kB, PDF)
- Präsentation Medienkonferenz (3171 kB, PDF, 04.07.2018)
- Technischer Bericht: Haltestellenkonzept Bohl (6814 kB, PDF, 04.07.2018)
- ÖV auf dem Bohl: Gutachten Zweitmeinung (221 kB, PDF, 04.07.2018)
- Wettbewerbsprogramm (1234 kB, PDF, 04.07.2018)
- Fragenbeantwortung Wettbewerb (228 kB, PDF, 05.09.2018)
Medienmitteilung vom 31. Mai 2017
Medienmitteilung vom 31. März 2017
Medienkonferenz vom 25. November 2016
Städtische Abstimmung vom 27. September 2020
