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Geschichte

Der Name St.Gallen geht auf den heiligen Gallus zurück. Der Überlieferung nach soll der irische Mönch Gallus im Jahre 612 als Erster in das unbewohnte Gebiet gezogen sein, wo heute die Stadt St.Gallen mit über 70 000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt. So begann damals die ereignisreiche Geschichte der heute siebtgrössten Stadt der Schweiz. 1400 später, im Jahre 2012, wurde dem Stadtgründer zu Ehren das Gallusjubiläum mit zahlreichen Festivitäten zelebriert. Einige Eckdaten aus der St.Galler Stadtgeschichte sind nachfolgend aufgeführt, die ausführliche Geschichte der Stadt St.Gallen steht zum Download bereit.

Meilensteine der St.Galler Stadtgeschichte

  • 612: Gallus zieht als Einsiedler in das Gebiet der heutigen Stadt St.Gallen
  • 719: Gründung des Klosters durch Otmar
  •  9. und 10. Jahrhundert: Die Abtei St.Gallen wird durch ihre einzigartige Bibliothek  zu einem weit ausstrahlenden, kulturellen Mittelpunkt in Europa
  • 10. Jahrhundert: Handwerker, Bauleute und weitere Arbeiter lassen sich ausserhalb der Klostermauern nieder
  • 12. Jahrhundert: Entwicklung St.Gallens zu einer Stadt
  • 15. Jahrhundert: St.Gallen steigt zur führenden "Leinwandstadt" im Bodenseegebiet auf
  • 1566: Vollständige Trennung von Stadt und Abtei
  • 1600: St.Galler Leinwand wird zum wichtigsten Ausfuhrartikel der Eidgenossenschaft.
  • 1721: Die Produktion von Baumwollgeweben löst das Leinwandgewerbe ab
  • 1798: Stadtrepublik und Fürstabtei werden als souveräne Staaten aufgehoben und vorerst in den Kanton Säntis integriert
  • 1803: Napoleon verordnet die Gründung des Kantons St.Gallen mit der gleichnamigen Stadt als Hauptort
  • 1860: Beginn der "Stickereiblüte", die Hochkonjunktur der St.Galler Stickereiindustrie
  • 1910: Zahl der Einwohner St.Gallens steigt auf fast 38'000
  • 1918: St.Gallen, Straubenzell und Tablat vereinigen sich zur rund 70'00 Einwohner und Einwohnerinnen zählenden Politischen Gemeinde St.Gallen
  • 1920: Modewandel und die Nachwirkungen des ersten Weltkrieges stürzen die Stadt und das Stickereigewerbe in eine Wirtschaftskrise
  • 1950: Wirtschaftliche Erholung nach dem zweiten Weltkrieg
  • 1970: Hochkonjunktur lässt die Bevölkerung der Stadt auf 80'000 Einwohnerinnen und Einwohnern anwachsen. Erstmals seit dem Mittelalter überwiegt der Dienstleistungssektor gegenüber dem Textilgewerbe
  • 2000: Einwohnerzahl pendelt sich bei 70'000 ein

Weitere Informationen

PDF-Datei Stadtgeschichte.pdf (1005 kB, PDF)    

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