15.12.2025
Stadtgeschichte(n): Beinahe ein Jahrhundert Abstinenz
Im 19. Jahrhundert führte eine Vielzahl gesellschaftlicher Faktoren zu einer zunehmend scharfen Debatte über Alkoholkonsum in der Schweiz. Das veränderte Trinkverhalten, die Industrialisierung sowie die leichtere Verfügbarkeit günstigen Alkohols trugen dazu bei, dass Alkohol nicht nur als Genussmittel, sondern auch als rituelles...
Mehr erfahren 0- 612: Niederlassung des Gallus im Steinach-Tobel
- 719: Gründung des Gallus-Klosters durch Otmar
- 9. – 11. Jahrhundert: Kloster St.Gallen wird durch seine einzigartige Bibliothek zu kulturellem Mittelpunkt in Europa
- 10. – 12. Jahrhundert: Handwerker, Bauleute und weitere Arbeiter lassen sich ausserhalb der Klostermauern nieder; St.Gallen entwickelt sich zu einer Stadt
- 15. Jahrhundert: St.Gallen wird zur führenden "Leinwandstadt" im Bodenseegebiet
- 1524-27 : Einführung der Reformation
- 1566: Vollständige Trennung von Stadt und Abtei
- 1600: St.Galler Leinwand wird zum wichtigsten Exportartikel der Eidgenossenschaft.
- 1721: Die Produktion von Baumwollgeweben löst das Leinwandgewerbe ab
- 1798: Stadtrepublik und Fürstabtei werden als souveräne Staaten aufgehoben und vorerst in den Kanton Säntis integriert
- 1803: Napoleon verordnet die Gründung des Kantons St.Gallen mit der gleichnamigen Stadt als Hauptort
- 1824: Das erste Kinderfest findet statt
- 1865: Beginn der "Stickereiblüte", die Hochkonjunktur der St.Galler Stickereiindustrie
- 1910: Zahl der Einwohner St.Gallens steigt auf fast 38'000
- 1918: "Stadtverschmelzung": St.Gallen, Straubenzell und Tablat vereinigen sich Politischen Gemeinde St.Gallen mit rund 70'000 Einwohner und Einwohnerinnen
- 1920: Modewandel und Wirtschaftskrise nach dem 1. Weltkrieg läuten Ende der Stickereiindustrie ein.
- 1950: Wirtschaftliche Erholung nach dem zweiten Weltkrieg
- 1970: Hochkonjunktur lässt die Bevölkerung der Stadt auf 80'000 Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen. Erstmals seit dem Mittelalter überwiegt der Dienstleistungssektor gegenüber dem Textilgewerbe
- 1983: Stiftsbezirk wird UNESCO-Welterbe
- 1987: Eröffnung Stadtautobahn
- 2008: Eröffnung neues Fussballstadion in St.Gallen Winkeln. Die "St.Galler Bratwurst" wird vom Bundesamt für Landwirtschaft als geschützte Herkunftsbezeichnung (GGA/IGP) eingetragen.
- 2009: Replik des St.Galler Himmelsglobus aus dem 16. Jahrhundert kommt in die Stiftsbibliothek
- 2014-16: Neubau des Naturmuseums beim Botanischen Garten
- 2018: Einweihung neuer Bahnhofplatz
- 2019: St.Galler Klosterplan wird erstmals in einer Dauerausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht
- 2020: Maria Pappa wird zur ersten Stadtpräsidentin St.Gallens gewählt
Die Herstellung von Leinentüchern war im Bodenseegebiet schon früh verbreitet. Noch zu Beginn des 15. Jahrhunderts war das Wort "Costances" der Inbegriff für Qualitätstuch. Fünfzig Jahre später stieg St.Gallen anstelle von Konstanz zur führenden Textilstadt im Bodenseegebiet auf. Die mit dem St.Galler Gütesiegel versehenen Leinentücher bildeten für die Zeit um 1600 den wichtigsten Ausfuhrartikel der Eidgenossenschaft.
Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts verlor das Leinwandgewerbe allmählich an Bedeutung, und an seine Stelle trat die ab 1721 betriebene Produktion von Baumwollgeweben. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts spannen und woben in der ganzen Ostschweiz und im benachbarten Ausland Zehntausende für die St.Galler Baumwollunternehmer.
Die industrielle Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene Mechanisierung der Stickerei bildete die technische Voraussetzung für die "Stickereiblüte", die Hochkonjunktur der Stickereiindustrie. St.Galler Stickereien eroberten den Weltmarkt und wurden zu den wichtigsten Exportartikeln der Schweiz.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Ende der Stickereiindustrie eingeläutet. Wegen der wirtschaftlichen Lage in den ehemaligen Abnehmerländern, mehr allerdings noch wegen eines tief greifenden Modewandels, geriet die St.Galler Hauptindustrie in den 1920er- und 1930er-Jahren in eine langdauernde und mit hoher Arbeitslosigkeit verbundene Krise. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich die Stadt wirtschaftlich erholen. Danach überwog erstmals seit dem Mittelalter nicht mehr das Textilgewerbe, sondern in zunehmendem Masse der Dienstleistungssektor.
- Schon im frühen 9. Jahrhundert ist auf dem berühmten St.Galler Klosterplan eine Bibliothek eingezeichnet, die erste Zeichnung einer mittelalterlichen Bibliothek.
- Aus dem Frühmittelalter sind Zeugnisse für lesende Frauen belegt. Die Inklusin Wiborada, auf deren Initiative hin die Bibliothek vor dem Ungarneinfall bewahrt wurde, gilt als Namenspatronin für die Frauenbibliothek, die heute über eine der wenigen Spezialsammlungen zu Frauenthemen besitzt.
- Der gelehrte Reformator Vadian galt als Büchermensch und schützte die Klosterbibliothek während des Bildersturms 1529 vor der Zerstörung. Um sein Andenken zu erhalten, vermachte er seine eigenen Bücher 1551 der Stadt. Daraus entwickelte sich die Stadtbibliothek, die bis heute als Kantonsbibliothek Vadiana seinen Namen trägt.
- Das St.Galler Zentrum für das Buch (ZeBu) bildet eine Spezialabteilung innerhalb der Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen. Es umfasst eine Fachbibliothek und ein Presse-Archiv zu den Themen Buch- und Pressewesen, Bestände bibliophiler Bücher und forschungsrelevante Nachlässe, zum Beispiel die Arbeitsbibliothek des Typografen und Buchgestalters Jan Tschichold. Kernbestand ist die Sammlung des Deutschen Bucharchivs München, die der Kantonsbibliothek 2006 übertragen wurde.
- Die Digitale Bibliothek Ostschweiz war 2008 der erste digitale Bibliotheksverbund seiner Art auf dem europäischen Festland, heute ist sie mit 130 Teilnehmerbibliotheken auch der grösste.
- Mit e-codices hat die Stiftsbibliothek schon 2005 eine der weltweit führenden Digitalisierungsplattformen für mittelalterliche Handschriften lanciert, die immer wieder neue Massstäbe setzt und die Wissenschaft anregt.
- Die St.Galler Buchgestaltung hat einen hervorragenden Ruf. Mit Rudolf Hostettler, Jost Hochuli, Max Koller, Hans-Peter Kaeser und Roland Stieger prägen seit Jahrzenten Gestalter und Typographen aus St.Gallen die international renommierte Schweizer Buchgestaltung mit.
- Seit 2006 besteht die Kunstbibliothek im Sitterwerk. Diese Präsenzbibliothek umfasst umfasst rund 25000 Bände zu Kunst, Architektur und deren Geschichte. Ein wesentlicher Teil dieser Sammlung wurde von Daniel Rohrer zusammengetragen.
St.Gallen gehörte zu den ersten Schweizer Städten, die sich für die Glaubenserneuerung entschieden, und prägte die Reformation der Ostschweiz nachhaltig. Wichtig für die Einführung und Verankerung des reformierten Glaubens waren der Gelehrte und Bürgermeister Joachim von Watt (genannt Vadian, 1484–1551) und befreundete Gelehrte aus der Stadt.
Die Reformation vollzog sich in St.Gallen in den Jahren 1524–27, als die Stadtführung den reformierten Gottesdienst einführte. Dieser Schritt hatte auch eine wichtige politische Bedeutung. Die Stadt gehörte über Jahrhunderte zum Untertanengebiet des Klosters St.Gallen und hatte sich in einem langen Prozess von dessen Herrschaft weitgehend emanzipiert. Nach der Reformation konnte sich die Stadt 1566 vollständig vom Kloster lösen.
2015 wurde St. Gallen der Ehrentitel «Reformationsstadt Europas» durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) verliehen.
Die Stadt St.Gallen hat im Laufe der Geschichte viele berühmte Persönlichkeiten beheimatet, welche in den verschiedensten Bereichen die städtische, nationale und internationale Geschichte massgeblich prägten oder dies bis heute tun. Eine umfassende Liste geschichtsträchtiger St.Gallerinnen und St.Galler ist mittels untenstehendem Link zu finden.
Neben den bekanntesten Spezialitäten Bratwurst, Bier und Biber, haben viele weitere Köstlichkeiten ihren Ursprung in der Gallusstadt, wie beispielsweise die St.Galler Klostertorte, die St.Galler Klosterpastete, die St.Galler Sammetsuppe oder die Schokoladenerzeugnisse von Maestrani.
St.Galler Bratwurst
Zarte und doch knusprige Haut, bestes Kalbfleisch und eine verführerische Mischung aus speziellen Gewürzen. Schon 1438 beschrieb die Metzgerzunft, wie sie herzustellen sei, und heutzutage gibt es sie immer noch, in drei verschiedenen Grössen. Die kleine St.Galler Bratwurst wiegt 120 Gramm und wird am Kinderfest an die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgegeben. Die OLMA-Bratwurst ist mit 160 Gramm die richtige Portion für den normalen Hunger. Die Kinderfest Bratwurst ist die grösste aller St.Galler Bratwürste und bringt stolze 230 Gramm auf die Waage. Echte St.Galler geniessen ihre Bratwurst mit einem Bürli, aber bitte ohne Senf. Natürlich ist die St.Galler Bratwurst auch in den St.Galler Restaurants zu finden, wo sie oft zu gebratener Rösti und mit Zwiebeln serviert wird.
Die St. Galler Kalbsbratwurst, die St. Galler Bratwurst sowie die St. Galler Olma-Bratwurst sind als geschützte geographische Angaben (GGA) seit 2008 eingetragen – und führen das IGP im Namen (Indication géographique protégée). Das Label steht für ein typisches und traditionelles Qualitätsprodukt, das eine starke Verbindung zu seiner Ursprungsregion besitzt.
St.Galler Biber
Honig, Mehl, Zucker und spezielle Gewürze bilden die Hauptbestandteile des berühmten St.Galler Biberteiges. Anis, Koriander, Nelken, Kardamom, Fenchel, Pfeffer und andere Gewürze gehören dazu. Die perfekte Mischung ist ein Geheimnis, welches von den einheimischen Confiseuren von Generation zu Generation überliefert wird. Schon 1462 werden die Biber in St.Galler Ratsprotokollen erwähnt. Dank des ausgedehnten Leinwandhandels in alle Welt konnten die St.Galler Kaufleute bereits damals die exotischen Zutaten importieren.
St.Galler Bier
Die Stadt St.Gallen besitzt eine alte Brautradition. Schon auf dem Klosterplan von 820 sind drei Brauhäuser abgebildet. Die Brauerei Schützengarten wurde 1779 von Johann Ulrich Tobler gegründet und ist heute die älteste Brauerei der Schweiz. Immer noch auf dem ursprünglichen Grundstück ist Schützengarten ein erfolgreiches, eigenständiges Unternehmen, dessen Biere schon mehrfach ausgezeichnet wurden. In den letzten zehn Jahren hat sich eine lebhafte Craft-Beer-Szene entwickelt.
Die Schriftenreihe der Stadt St.Gallen ist ein Fundus historischer und aktueller Themen. Meist sind die Publikation zu einem Jubiläum oder aus sonstigem ausserordentlichen Anlass bzw. zu Themen von allgemeinem Interesse erschienen.
Publikationen der SchriftenreiheDie Gallusfeier fand am 16. Oktober 1951 anlässlich der 1300-Jahr-Jubiläums des heiligen Gallus das erste Mal statt. Seither findet jährlich an diesem Gedenktag eine Feier statt. Sie dient der Besinnung auf die Geschichte St.Gallens und soll die Stadtgemeinschaft über die Grenzen von Nationalitäten, Konfessionen und Politik hinweg stärken. Programmpunkte bilden ein bis zwei Referate zur Stadtgeschichte, musikalische Beiträge durch arrivierte und Nachwuchs-Künstlerinnen aus der städtischen Musikszene sowie im Anschluss ein Apéro riche.
Rückblick - die bisherigen Gallusfeiern und ihre Themen
| Jahr | Referentin / Referent | Thema |
|---|---|---|
| 1951 | S.E. Dr. Josephus Meile | Dreizehnhundert-Jahr-Feier vom Tode des Heiligen Gallus |
| 1952 | Dr. Fritz Blanke | Anfänge des Christentums am Bodensee |
| 1952 | Dr. Theodor Mayer | St.Gallen zwischen Chur und Konstanz |
| 1954 | Dr. Wolfgang Stammler | St.Gallische Klosterdichtung im Mittelalter |
| 1955 | Dr. Johannes Duft | Gallus, Ire-Alemanne-Europäer |
| 1956 | Dr. Karl Preisendanz | Aus den st.gallischen Klosterschulen des Mittelalters |
| 1957 | Dr. Ernst Kolb | Arzneistube der Seele |
| 1958 | Dr. Walter Nigg | Der moderne Mensch und die Legende |
| 1959 | Dr. Johannes Duft | St. Otmar |
| 1960 | Dr. Wolfram von der Steinen | Notker Balbulus, der Dichter |
| 1961 | Dr. Peter Meyer | Irische Miniaturen |
| 1962 | Dr. Karl Tizian | Gallus, Zerstörer der Götzen, Künder des Wortes |
| 1963 | Dr. Johannes Duft | St.Gallische Kirchenmusik (mit zwei Chören) |
| 1964 | Dr. Stefan Sonderegger | An der Wiege der deutschen Sprache |
| 1965 | Dr. Hans Trümpy | Aus dem Liederbuch des Johannes Heer |
| 1966 | Dr. Berthe Widmer | Wiborada, Klausnerin mit Hellebarde und Buch |
| 1967 | Dr. Alfred Schmid | Die Kathedrale St.Gallen im Rahmen der europäischen Kunst |
| 1968 | Dr. Karl Gotthilf Kachler | Drama und Theater im Kloster St.Gallen |
| 1969 | Dr. Arno Borst | Schutzpatrone mittelalterlicher Gemeinwesen |
| 1970 | Dr. Gottfried Bösch | Die Eigenstaatlichkeit des Stifts St.Gallen |
| 1971 | Dr. Fritz Büsser | Joachim von Watt |
| 1972 | Silvia und Walter Frei | Mittelalterische Musik mit alten Instrumente |
| 1973 | Dr. Manfred Fuhrmann | Die Brücke zwischen den Zeitaltern - Blüte der Bodenseeklöster im 9.-11. Jahrhundert |
| 1974 | Dr. Adolf Reinle | Die Wahrzeichen St.Gallerns. Die Doppelturmfassade der Kathedrale |
| 1975 | Dr. Robert Leuenberger | Der als Problem dieser Zeit |
| 1976 | Dr. Eugen Thurnher | Rudolf von Ems, mittelhochdeutscher Dichter |
| 1977 | Dr. Alois Koch | St.Galler Kirchenmusik in den letzten 100 Jahren (mit Domchor) |
| 1978 | Dr. Albert Knöpfli | Wesen und Bild von St.Katharinen |
| 1979 | Ulrich Asper Tablater Sängergemeinschaft |
Aus der Geschichte des evangelischen Kirchengesangs |
| 1980 | Dr. P. Leo Ettlin | Von Gallus zu Otmar. Vom kolumbanischen zum benediktinischen Mönchtstum |
| 1981 | Dr. Gerold Hilty | Die Flucht des hl. Gallus nach Grabs |
| 1982 | Dr. Georg Schwaiger | Der Heilige in der Welt des Mittelalters. Zum Gedenken des hl. Magnus |
| 1983 | Dr. Karl Schmid | Kaiserbesuch vor 1100 Jahren |
| 1984 | Dr. Hans Conrad Peer | Vadian als Geschichtsschreiber |
| 1985 | Dr. Hubert Herkommer | Theologischer Kosmos der Geschichte (Weltchronik des Rudolf von Ems) |
| 1986 | Dr. Gerold Hilty | Gallus und die Sprache. Die alemannisch-romanische Umwelt des Glaubensboten in der Nordostschweiz |
| 1987 | Dr. Hans-Ulrich Geiger | Moneta Sancti Galli |
| 1988 | Dr. Walter Berschin | Das Gallusgrab. Ein Heiligtum der Alemannen um 700 |
| 1989 | Dr. Hans Haefele | Aus der Welt der Ekkeharde |
| 1990 | Dr. Helmut Maurer | Abt Salomo III. als Bischof von Konstanz |
| 1991 | Dr. Peter Ochsenbein | Das Grosse Gebet der Eidgenossen |
| 1992 | Dr. Brigitte Bachmann-Geiser |
Der Codex 542 der Stiftsbibliothek als Beitrag zur Instrumentenkunde des 16. Jahrhundert |
| 1993 | Dr. Michael Richter | Irland zur Zeit von Columbanus und Gallus |
| 1994 | Karl Raas | Das Orgelbuch des St.Galler Münsterorganisten Fridolin Sicher im 16. Jahrhundert |
| 1995 | Dr. Karl-Heinz Burmeister | Ohne Bregenz kein St.Gallen oder Wie Gallus von Bregenz nach St.Gallen kam |
| 1996 | Dr. Dieter Geuenich | Die Mönchsgemeinschaft von St.Gallen im Frühmittelalter - ein Tempel aus lebendigen Steinen |
| 1997 | Dr. Marcel Mayer | Broderie und Broderbrunnen - St.Gallens Aufbruch in die Moderne |
| 1998 | Collegium Musicum | Aufführung des Oratoriums «Der heilige Gallus» von Carl Greith |
| 1999 | Dr. Peter Stotz | Furcht vor dem Weltenende ums Jahr 1000? Von Endzeitängsten und runden Zahlen |
| 2000 | Dr. Rudolf Schieffer | Karl der Grosse |
| 2001 | Dr. Ernst Ziegler | Die Stadt St.Gallen zur Zeit des Dritten |
| 2002 | Dr. Ernest Menolfi | Die Italianità in St.Gallen und ihre Entstehung |
| 2003 | Dr. Erno Seifriz Arton-Quartett |
St.Gallen - Anfang einer grossen Musiktradition im Bodenseeraum |
| 2004 | Dr. Stefan Sonderegger Michael Neff Quintett |
St.Galllen - 550 Jahre zugewandter Ort der Eidgenossenschaft |
| 2005 | Dr. Peter Röllin Guitar Symphony St.Gallen |
Stadtwelt im Kopf und zum Anfassen |
| 2008 | Dr. ... Schindler Robert Bokor und Drazen Domjanic |
24 Jahre Weltkulturerbe |
| 2009 | Dr. Peter Röllin Coran Kovacevic, Patrik Kessler |
Öffentlicher Raum als Spiegel von Kulturprozessen |
| 2010 | Dr. Jakob Kellenberger Heinrich von Herzogen |
Humanitäre Tätigkeit: alte und neue Herausforderungen |
| 2011 | Dr. Max Schär Isabel Bösch (Klavier) |
Gallus. Buchvernissage der Publikation |
| 2012 | Dr. Werner Wunderlich collegium musicum Ostschweiz |
Mythos Gallus. Ein Mythos lebt |
| 2013 | Théo Buff Kimm Trio |
St.Gallen - eine Stadt, wie sie nie gebaut wurde |
| 2014 | Dr. Thomas Martin Buck Claude Diallo |
Einblicke i das Alltagsleben zur Zeit des Kontanzer Konzils 1414-1418 |
| 2015 | Dr. Stefan Sonderegger, Arnold Flammer, Dr. Dorothea Guggenheimer (Musik: Sika Lobi) |
Land in städtischer Hand. Sommersitze reicher Stadtsanktgaller im fürstäbtlichen Territorium |
| 2016 | Urs Kost Blechquintett Inflagranti |
30 Jahre Stadtautobahn |
| 2017 | Dr. Rudolf Gamper (Musik: Blockflötenconsort) |
Vadian als Wegbereiter der Reformation |
| 2018 | Dr. Marcel Mayer (Musik: Duo Oelke-Bichler) |
Die Stadtverschmelzung und das Jahr 1918 |
| 2019 | Peter Stahlberger (Musik: Die Tanzkapelle) |
Nach dem Zweiten Weltkrieg |
| 2021 | Dr. Thomas Ryser | St.Gallen vor der Linse - die Erschliessung der Foto-Sammlung Gross |
| 2022 | Simone Meyer (Musik: Choose The Juice) |
Güllens grünes Gemüse - vielseitige St.Galler Jugendkultur |
| 2023 | Gitta Hassler, Rico Leitner (Musik: Pascale Pfeuti) |
Von der Bretterbude zum Betonbau - Theater in St.Gallen |
| 2024 | Dr. Dorothea Guggenheimer, Michel Mahr (Musik: Il Prete Rosso Barockorchester) |
Von Versorgungsanstalten zu Hightech-Kliniken - St.Galler Spitalbauten im Wandel der Zeit |
| 2025 | Richard Butz (Musik: Michael Neff / Andi Schnoz) |
St.Galler Luftträume - Flugpionierinnen und -pioniere |
